Langenburg Mehr als 2600 Übungsstunden

Brachte die Langenburger Stadtkirche am Palmsonntag zum Klingen: der 25 Jahre alte Posaunenchor als Jubilar. Foto: Manfred Mühlenstedt
Brachte die Langenburger Stadtkirche am Palmsonntag zum Klingen: der 25 Jahre alte Posaunenchor als Jubilar. Foto: Manfred Mühlenstedt
MANFRED MÜHLENSTEDT 17.04.2014
Es war Ostern 1989, als der Posaunenchor Langenburg erstmals öffentlich auftrat. Jetzt, am Palmsonntag, wurde mit einem festlichen Gottesdienst das 25-jährige Bestehen der Musikgruppe gefeiert.

Es versteht sich von selbst, dass der Gottesdienst von den Bläsern umrahmt und gestaltet wurde. So traten sie den Beweis an, dass sie in den vergangenen 25 Jahren nichts von ihrer Spielfreude und ihrem Können eingebüßt haben.

Damals, vor 25 Jahren, war Pfarrer Wilhelm Arnold Ruopp gerade neu nach Langenburg gekommen. Er brachte die Idee mit, einen Posaunenchor aufzubauen. In Günther Cleß und Eberhard Schumm fand er ebenso engagierte wie geübte Mitstreiter. Beide haben dem Langenburger Chor bis heute die Treue gehalten. Um diesen harten Kern scharten sich dann die Jungbläser. Der Chor hatte Dynamik. Erinnert sei nur an Regina Gräber, einst Jungbläserin, dann Chorleiterin in Langenburg und heute Posaunenreferentin beim evangelischen Jugendwerk Baden-Württemberg.

25 Jahre Posaunenchor. Das sind grob überschlagen 2600 freitägliche Übungsstunden. Das sind ungezählte Einsätze bei kirchlichen Hochfesten. Was wäre Weihnachten ohne "Oh Du fröhliche" vom Posaunenchor mit Oberstimme von Eberhard Schumm? So feierte die Gesamtgemeinde Langenburg am Palmsonntag mit. Der Auftritt war exzellent. Pfarrer Ulrich Hermann fand die richtigen Worte. Geehrt wurden Günther Cleß für 52 Jahre Posaunenarbeit, Eberhard Schumm für 25 Jahre in Langenburg, Eberhard Popp ebenfalls für 25 Jahre und Beate Schumm für elf Jahre Bläserdienst. Die Ehrungen nahm Gottfried Gronbach aus Michelbach/Heide vor, Mitglied des Bezirksposaunenchors.

Das Jubiläumsessen fand im Gemeindehaus statt. Das gegrillte Wildschwein war superb, die Unterhaltung angeregt und die Geehrten haben immer noch lieber das Instrument in der Hand als die Miniatur am Revers. So soll es bleiben.