Oberrot Mayr als Vize verabschiedet

Im Sommer 2008 wurde mit der Sanierung des ehemaligen freien Adelssitzes in Oberrot begonnen. Heute ist dort das Äskulap-Infozentrum untergebracht. Das Foto zeigt die Fördervereinsvorsitzende Maria Fassbender mit dem Architekten Christof Preiß, dem Vize-Vorsitzenden Günter M. Mayr und dem damaligen Oberroter Bürgermeister Werner Strack (von rechts). Archivfoto: Richard Färber
Im Sommer 2008 wurde mit der Sanierung des ehemaligen freien Adelssitzes in Oberrot begonnen. Heute ist dort das Äskulap-Infozentrum untergebracht. Das Foto zeigt die Fördervereinsvorsitzende Maria Fassbender mit dem Architekten Christof Preiß, dem Vize-Vorsitzenden Günter M. Mayr und dem damaligen Oberroter Bürgermeister Werner Strack (von rechts). Archivfoto: Richard Färber
Oberrot / RS/RIF 22.05.2014
Der Förderverein Freier Adelssitz Oberrot e.V. hat aus seiner Mitgliederversammlung Günter Mayr als zweiten Vorsitzenden verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wurde der Gmünder Architekt Christof Preiß gewählt.

"Herausragende Frauenpersönlichkeiten aus 1300 Jahren" stehen in diesem Jahr im Äskulap-Infozentrum in Oberrot im Mittelpunkt. Die Reihe begann am vergangenen Sonntag, dem Internationalen Museumstag, mit der Gegenüberstellung von Maria, der Mutter Jesu, und der Kaiserin Agrippina. Die Texte wurden von Maria Fassbender, der Vorsitzenden des Fördervereins Freier Adelssitz, und von Isolde Stuber gesprochen; verfasst hat sie Maria Fassbender persönlich. Außerdem, berichtet sie, habe sie sie von einem Historiker überprüfen lassen, damit auch alles seine Richtigkeit habe.

Bereits zehn Tage zuvor, am 8. Mai, hatten sich die Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung getroffen. Als Gast konnte der Oberroter Bürgermeister Daniel Bullinger begrüßt werden. Die zentrale Personalie war die Verabschiedung von Günter M. Mayr, der dem Verein elf Jahre lang als Zweiter Vorsitzender gedient hatte. Sie habe Mayr vor 42 Jahren kennengelernt, als sie bei der Firma Klenk tätig war, berichtete Maria Fassbender. Ihr Elternhaus, das Kulturdenkmal Freier Adelssitz, das heute das Äskulap-Infozentrum beherbergt, wurde damals als "Zehntscheuer" bezeichnet. Fassbender hat seinerzeit persönlich intensive Archivrecherchen angestellt, bis sie zweifelsfrei nachweisen konnte, dass die vermeintliche Zehntscheuer in Wirklichkeit einst ein freier Adelssitz gewesen ist (die RUNDSCHAU hat mehrfach berichtet). Günter Mayr habe bei der schwierigen Beschaffung der Finanzierungsmittel zum Umbau maßgeblich mitgewirkt und die Umbaumaßnahmen auch begleitet, betonte Maria Fassbender. Sie selbst habe Kontakte zu dem kürzlich verstorbenen ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Ernst Keitel aus Rot am See geknüpft, sodass das Programm zur Ortskernsanierung neu aufgelegt und Sanierungsmittel freigestellt werden konnten.

Günter M. Mayr habe für Oberrot viel bewirkt, erklärte Maria Fassbender, als sie im Namen des Fördervereins mit einem Präsent dankte. Zu Mayrs Nachfolger wurde der Architekt Christof Preiß aus Schwäbisch Gmünd gewählt. Er hatte die Federführung beim Umbau des ehemaligen Adelssitzes. Mit Peter Adamowitsch, Gudrun Giunta und Sabine Miglietta konnten zudem drei neue Mitglieder begrüßt werden.

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