Ilshofen Maschine selbst gebaut

Drei Schülerinnen bauen Teile der Abfüllmaschine zusammen, die sie bei Bausch+Ströbel entwickeln. Der zweitägige Besuch ist Teil der Zusammenarbeit zwischen Firma und Schule. Privatfoto
Drei Schülerinnen bauen Teile der Abfüllmaschine zusammen, die sie bei Bausch+Ströbel entwickeln. Der zweitägige Besuch ist Teil der Zusammenarbeit zwischen Firma und Schule. Privatfoto
Ilshofen / SWP 16.01.2014
Handfest mitgearbeitet haben zehn Schüler aus Kirchberg und Ilshofen bei Bausch+Ströbel. Unter Anleitung haben sie eine kleine Abfüllmaschine gebaut.

Einige Wochen zuvor waren Schüler der Hermann-Merz-Schule in Ilshofen und der August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg bei Bausch+Ströbel zu Gast, um sich das Unternehmen anzuschauen. Nun arbeiteten die zehn Schüler bei einem erneuten Besuch einen ganzen "Betriebsauftrag" ab: Mit der Unterstützung von Auszubildenden planten, bauten und programmierten sie eine kleine Abfüllanlage. Dies schreibt die Firma in einer Pressemitteilung.

Mit der Hermann-Merz-Schule und der August-Ludwig-Schlözer-Schule würden nun jedes Jahr gemeinsame Projekte stattfinden, die auf einem Baukastensystem aufbauen. Das Maschinenprojekt sei der zweite Baustein.

Die Kirchberger und Ilshofener Schüler seien für jeweils zwei Nachmittage da gewesen. Anhand von kleinen Kärtchen sei beratschlagt worden, wie die Bestellung der fiktiven "Pharma-AG" umgesetzt werden könne: eine kleine Abfüllmaschine für ein neues Produkt.

Zum Teil hätten die Schüler direkt an den Maschinen gearbeitet. Auch die Flaschnerei konnten sie besuchen, um dort Teile an Werkzeugmaschinen in Auftrag zu geben. Nach dem Montieren und dem Verlegen der Kabel sowie dem Erstellen des Programms habe die Maschine tadellos funktioniert. Dies hätten die jungen Monteure in einem Abnahmeprotokoll bestätigt.

Den Mädchen Samira und Eva habe das Projekt riesig Spaß gemacht - auch wenn sie sich sonst in ihrer Freizeit eher mit weniger technischen Dingen beschäftigen würden. Eva habe allerdings immer mal wieder ihrem Vater bei Elektronikarbeiten geholfen. "Wir hatten wirklich Schüler mit ganz unterschiedlichem Niveau dabei, manche haben Technik belegt, andere nicht", so Ausbilder Tim Jahn. Das sei aber kein Problem gewesen, jeder habe die nötige Unterstützung erhalten. Als dritter Baustein dieses Projekts werden Praktika angeboten.