Wegen fahrlässiger Brandstiftung muss sich ein zum Tatzeitpunkt 20-Jähriger verantworten. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen legt ihm zur Last, auf dem Gelände der Lobenhauser Mühle – einige Meter vor einer Lagerhalle – Abfälle verbrannt zu haben. Durch Funkenflug seien später Lagerhalle und Silos in Brand geraten. Später gelangte mit Kunstdünger kontaminiertes Löschwasser in die Jagst, das für ein massives Fischsterben sorgte. Die Geschehnisse erlangten als Jagstkatastrophe traurige Berühmtheit. Die Verhandlung beginnt um 9.30 Uhr. Es gibt eine Einlasskontrolle. Mit Spannung erwartet wird ein neues Gutachten eines externen Brandsachverständigen. Als möglicher Folgetermin ist der 29. Januar anberaumt.