Theater Liederkranz-Sportfreunde Gröningen: Kurzweilige Winterfeier

Die Jungs von der Montagsgruppe (von links: Kai Sailer, Sven Walter, Philipp Hörner, Matthias Grimm, Christoph Brenner, Michael Hüttner und Dietmar Reumann) legten eine eigenwillige Rotkäppchen-Interpretation aufs Parkett.
Die Jungs von der Montagsgruppe (von links: Kai Sailer, Sven Walter, Philipp Hörner, Matthias Grimm, Christoph Brenner, Michael Hüttner und Dietmar Reumann) legten eine eigenwillige Rotkäppchen-Interpretation aufs Parkett. © Foto: Privat
Gröningen / PM 14.01.2014
Der LSF Gröningen hat sich bei seinen Winterfeiern ganz den Brettern, die die Welt bedeuten, gewidmet. Das Motto: "Alles nur Theater".

Der Männerchor unter der Leitung von Bettina Kartak eröffnete die Runde der Beiträge in der nahezu ausverkauften Festhalle mit drei flotten Liedern - unter anderem natürlich mit "Theater, Theater". Die Jungs von der Montagsgruppe unter der Leitung von Michael Hüttner setzten das von Rolf Brenner moderierte Programm mit einer Variation des Märchens vom Rotkäppchen fort - nicht ganz im Stile der Brüder Grimm, aber dafür schwungvoll mit Schlagern unterlegt und voller unerwarteter Ideen. Die Aerobic-Gruppe unter Natalie Niemitz brachte mit ihrer Tanzdarbietung die Zeit zurück, in der die Musik von "ABBA" die Samstagabende in den Discos prägte.

Höhepunkt des Abends war freilich der Auftritt der Theatergruppe "Lampenfieber". Sie bot mit dem Dreiakter "Risiken und Nebenwirkungen" ein Stück, das den Gedanken "Jeder bekommt, was er verdient!" in jeder Hinsicht auffächerte. Warum muss Alfred (Kurt Walter) ganze Berge von Medikamenten nehmen, obwohl er nichts hat? Wer bekommt seine dominante Schwester Agnes (Gudrun Mack) ab? Zieht Julchen (Julia Röhlke) außer dem Likör auch ihren angebeteten Harry (Marco Heißwolf) an sich? Hat Dr. Maier (ebenfalls Heißwolf) irgendwann wieder Zeit für seine Patienten? Bekommt Marie (Birgit Martin) ihre Jugendliebe Alfred? Und wie greift der Wunderheiler Olaf (Albrecht Reumann) in das Geschehen ein? All diese Fragen wurden höchst amüsant beantwortet.