Mit dem Mühlenbrand von Lobenhausen im August 2015, der als Jagstkatastrophe traurige Berühmtheit erlangte, beschäftigt sich das Amtsgericht Langenburg am 11. September in einem Hauptverfahren. Das erfuhr unsere Zeitung auf Nachfrage. Ursprünglich beantragte die Staatsanwaltschaft Ellwangen einen Strafbefehl gegen einen damals 20-Jährigen wegen fahrlässiger Brandstiftung. Diesen lehnte das Amtsgericht ab. Dann wies die Jugendkammer des Landgerichts den Strafbefehl, der eine Geldstrafe vorsieht, an das Amtsgericht zurück. Da der Betroffene gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt habe, wie es heißt, ist davon auszugehen, dass das Amtsgericht selbigen zuvor akzeptierte. Wegen des Einspruchs kommt es nun zur Hauptverhandlung. Die genaue Uhrzeit am 11. September steht noch nicht fest.

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