Seit Montag gelten die neuen Corona-Maßnahmen. Landrat Gerhard Bauer befürwortet den verschärften Lockdown. Er appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Kontakte weiterhin einzuschränken. Die steigenden Infektionszahlen machten auch vor dem Kreis Schwäbisch Hall nicht Halt. Mit einer 7-Tages-Inzidenz von 191,1 am Montag erreicht der Landkreis ein neues Rekordhoch, heißt es in einer Pressemitteilung. Zur Reduzierung der Infektionszahlen wurden von Bund und Land die geltenden Corona-Maßnahmen bis Ende Januar verlängert.
Seit Montag sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes sowie mit einer weiteren Person zulässig. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Auch der Betrieb von Kindertagesstätten sowie der Präsenzunterricht an Schulen bleibt vorerst untersagt. Für Abschlussklassen können Sonderregelungen gelten. Eine Öffnung der Schulen und Kindertagesstätten ab Montag, 18. Januar, ist bei einer deutlichen Senkung der Infektionszahlen möglich. Im Land wird die Eingrenzung des 15-Kilometer-Radius ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 auf Umsetzbarkeit geprüft. Ein Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist zwischen 20 Uhr und 5 Uhr nur mit triftigem Grund erlaubt.

„Sind im Ausnahmezustand“

„Wir befinden uns derzeit im Ausnahmezustand. Ich befürworte den verlängerten und verschärften Lockdown und appelliere an alle Bürger: Bitte vermeiden Sie weiterhin Kontakte und beachten Sie die geltenden Hygienevorschriften. Nur gemeinsam und konsequent schaffen wir es durch diese Krise“, so der Landrat.

Info Nach dem Stand von gestern 18 Uhr ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 172,8 gesunken. An und mit Covid-19 sind 114 Menschen (112 am Montag) gestorben. Die Gesamtzahl der bestätigten Erkrankten liegt bei 4341 (4298). Aktuell sind 384 Personen (Gleichstand) infiziert.