"Aufgrund Ihrer inzwischen beendeten beruflichen Tätigkeit im sozialmedizinischen Bereich sind Sie für die Wahrnehmung dieser Aufgabe hervorragend geeignet", betonte Landrat Bauer bei der Bestellung. Patientenfürsprecher für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen hätten in Baden-Württemberg eine lange Tradition. Sie gingen zurück auf eine 1994 vom Landesarbeitskreis Psychiatrie verabschiedete Konzeption.

Patientenfürsprecher arbeiten für eine Versorgungsregion, in der Regel für einen Landkreis. Sachlich umfasst die Tätigkeit das gesamte Spektrum des sogenannten psychiatrischen Kernbereichs: Behandlung und Rehabilitation, Wohnen, Tagesstruktur und Arbeit sowie innerhalb der einzelnen Bereiche alle stationären, teilstationären und ambulanten Angebote und Leistungserbringer. Existiert im Landkreis ein Zentrum für Psychiatrie, dann sind die Patientenfürsprecher auch beratende Mitglieder im Aufsichtsrat.

Info Erreichbar ist Elvira Probst-Lipski telefonisch unter der Nummer 0151 / 40552416 und per E-Mail unter patientenfuersprecherin-sha@gmx.de