Der erste Schnee ist da. In den vier Straßenmeistereien in Blaufelden, Crailsheim, Gaildorf und Hall laufen die Vorbereitungen auf den Wintereinbruch schon seit Wochen: Die Mitarbeiter haben Schichtpläne erstellt, Fahrzeuge und Geräte gewartet und aufgerüstet. Die Salz- und Solelager sind ebenfalls gefüllt, wie das Landratsamt mitteilt. Der Kreis betreut rund 1200 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Im Winterdienst sind insgesamt 30 Fahrzeuge im Einsatz. Falls nötig, können 15 weitere angemietet werden.
„Da die Fahrzeuge mit angebautem Schneepflug Überbreite haben und es auf unseren Straßen teilweise sehr eng zugeht, wird um Rücksicht bei den Verkehrsteilnehmern auf unsere Besatzungen in den Winterdienstfahrzeugen gebeten“, sagt der Leiter des Straßenbauamts, Ralph Fernandes. Die Mitarbeiter sind üblicherweise zwischen 3.30 Uhr und 22 Uhr im Winterdiensteinsatz. Bei extremen Wettersituationen könne es Abweichungen geben, schreibt das Landratsamt.

Straßenmeistereien haben rund 5000 Tonnen Salz auf Lager

In den Salzhallen lagern rund 5000 Tonnen Streusalz. Sole wird größtenteils selbst erzeugt. Zudem sollen Lieferverträge den Nachschub auch bei einem längeren Winter garantieren. „Wir sind bemüht, die Straßen in einem befahrbaren Zustand zu halten, allerdings kann es bei länger anhaltendem Schneefall durchaus zu Behinderungen und Störungen kommen. Die Natur sitzt trotz bester Vorbereitung und Ausrüstung immer noch am längeren Hebel“, macht der zuständige Betriebsleiter Dietmar Stütz deutlich. Landrat Bauer bittet die Verkehrsteilnehmer darum, mehr Zeit einzuplanen, vorausschauend zu fahren und ihr Fahrzeug wintergerecht auszurüsten.