Landkreis Land schüttet Füllhorn über dem Kreis aus

Für die Sanierung und Erweiterung der Sporthalle erhält die Stadt Gaildorf aus dem Ausgleichstock einen Zuschuss in Höhe von 680000 Euro. Foto: Klaus Rieder
Für die Sanierung und Erweiterung der Sporthalle erhält die Stadt Gaildorf aus dem Ausgleichstock einen Zuschuss in Höhe von 680000 Euro. Foto: Klaus Rieder
SWP 30.07.2013
Finanzschwache Gemeinden und Städte im Regierungsbezirk Stuttgart erhalten rund 27,5 Millionen Euro vom Land. Auch Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall haben Grund zur Freude.

Die Gemeinde Bühlerzell bekommt vom Regierungspräsidium gleich zweimal Geld. Für den Neubau einer Kindertageseinrichtung und eines Mehrzweckbereichs an der Grundschule Bühlerzell erhält sie 850000 Euro und für die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs 90000 Euro.

Die Stadt Gaildorf erhält vom Regierungspräsidium einen Zuschuss von 680000 Euro für die Sanierung des Altbaus der Sporthalle mit Anbau eines Gymnastikraums. Die Stadt Schrozberg bekommt für die Unterfangung der Außenwand des Schlosses 240000 Euro. Außerdem kann die Stadt Schrozberg mit einem Zuschuss von 140000 Euro die Sanierung der Ortsdurchfahrt Funkstatt auf den Weg bringen. Nur einige Beispiele, wie das Land den Kommunen im Kreis finanziell unter die Arme greift

Insgesamt hat das Regierungspräsidium Stuttgart 27,5 Millionen Euro an finanzschwache Kommunen verteilt. Mit dem Geld würden in den Städten und Gemeinden Investitionen von 112 Millionen Euro angeschoben, wie Regierungspräsident Johannes Schmalzl mitteilt. "Ohne die finanzielle Unterstützung könnten viele finanziell weniger gut gestellte Kommunen wichtige Infrastrukturprojekte oftmals nicht mehr realisieren", so Schmalzl. Etwa ein Drittel der Zuschüsse fließen in Kinderbetreuungseinrichtungen. Daneben bewilligte das Präsidium Zuschüsse für den Schulhausbau (22 Prozent), den Straßen- und Brückenbau (17 Prozent) und den Sportstättenbau (zwölf Prozent).

Der Verteilungsausschuss, der die Gelder bewilligt, besteht aus zwei Vertretern des Regierungspräsidiums sowie drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise. Er will laut eigener Aussage Standortnachteile der ländlichen Region gegenüber Ballungsräumen verringern helfen. Wie in den vergangenen Jahren reichten die Fördermittel auch in diesem Jahr nicht aus, um alle Erwartungen der Kommunen erfüllen zu können.

Geld vom Land für die Gemeinden im Kreis