Bühlerzell Lamm statt Hammel

Hunderte Besucher kommen zum Fest in den Werksteinbruch. Foto: Rainer Richter
Hunderte Besucher kommen zum Fest in den Werksteinbruch. Foto: Rainer Richter
RAINER RICHTER 21.05.2013
Die Ortsgruppe Bühlerzell des Schwäbischen Albvereins macht jedes Jahr zu Pfingsten von sich reden. Das 38. Fest im Werksteinbruch Bühlerzell lockte trotz unsicherer Wetterlage hunderte Besucher an.

Mit einem kleinen Festzelt auf dem Gelände und der Schutzhütte ist der Albverein auf alle Eventualitäten vorbereitet. Um die Mittagszeit, bei mäßigem Sonnenschein, sind die rund 450 bereitgestellten Plätze auf dem Gelände des Werksteinbruchs nahezu voll belegt. Am Pfingstsonntag geht man in Bühlerzell traditionell zum Fest.

Thomas Reichert, der Vorsitzende des Schwäbischen Albvereins-Ortsgruppe Bühlerzell, freut sich über den regen Besuch. Das liege auch daran, dass der Verein auf die Wünsche seiner Gäste eingehe - beispielsweise bei den Speisen. "Früher hatten wir Hammelbraten im Angebot. Als wir feststellten, dass manche keinen Hammelbraten mögen, wechselten wir auf Anraten vom Hirschwirt zu Lammbraten." Das ziehe nun. Die Getränkekarte sei erweitert worden - um einen italienischen Aperitif: Aperol.

Seit 15 Jahren begleitet "Paule" das Fest musikalisch. Paul Lang ist seit 17 Jahren Vereinsmitglied. Mit seinen 72 Jahren sei das Fest manchmal schon etwas anstrengend für ihn. Er spielt am Sonntag etwa 13 Stunden am Stück. "Aber allen gefällt es und mir macht es auch Spaß" sagt er und lächelt. "Lebendige Musik, das ist bei so einem Fest wichtig."

Er wandert im Verein auch noch mit und ist bei den Ausflügen dabei. "Das Wandern geht zwar nicht mehr so zügig", stellt er fest. Aber er genießt die Geselligkeit in der Gruppe. Daneben ist er der Alleinunterhalter des Vereins.