„Meine Küche steht für Orient trifft Okzident“ sagt Serkan Güzelcoban in seiner Vorstellung bei „Top Chef Germany“ - der Show, in der sich Profiköche miteinander messen und den Juroren Eckart Witzigmann, Alexandra Kilian und Peter Maria Schnurr stellen. Güzelcoban will sich gegen seine elf Konkurrenten mit „kulinarischen Crossovern“ durchsetzen, für die man ihn schon seit vielen Jahren auch in der Hohenloher Region kennt.

So arbeitete der 34-Jährige - 1984 in Stuttgart-Heslach geboren und seit seinem 18. Geburtstag deutscher Staatsbürger - von 2009 bis 2013 inklusiv als Küchenchef im Hotel-Restaurant „Ann-Sophie“ in Künzelsau und übernahm von 2013 bis 2016 dieselbe Position im damals neuen Restaurant „Handicap“, wo er 2014 mit einem Team aus Mitarbeitern mit und ohne Behinderung seinen ersten Michelin-Stern holte und später verteidigte.

Profikoch hat gute und schlechte Zeiten hinter sich

2016 verabschiedete er sich aus Künzelsau, um sich „neuen kulinarischen Projekten stellen“ und „an anderer Stelle auf seine Erfolge im Hotel Anne-Sophie aufbauen“. Dies sollte sich aber als eine Zeit der Fehlschläge erweisen: Gleich drei Restaurants gründete Güzelcoban in Öhringen, zwei davon mussten aber wegen roten Zahlen wieder schließen - und der Sternekoch musste Insolvenz anmelden. Nach dieser schwierigen Phase will sich der 34-Jährige, der bis heute im Öhringer „Kleinod“ arbeitet, aufs Neue beweisen und die Fachjuroren von seinem Können überzeugen.

Die erste Folge von „Top Chef Germany“ läuft am Mittwoch, 8. Mai, um 20.15 Uhr auf Sat 1. Darin müssen die Kandidaten unter anderem Berliner Klassiker wie das Eisbein oder den Pfannkuchen neu interpretieren. Moderieren tut Daniel Boschmann. Arne Anker fungiert als Gastjuror.

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