Das Telefon in der Redaktion des Hohenloher Tagblatts steht am Donnerstag den ganzen Tag nicht still. Mehrere Dutzend Anrufer drückten auf diese Weise ihr Mitgefühl aus, nachdem sie die Geschichte „Joel kämpft um sein Leben“ gelesen hatten. Mindestens genauso viele Menschen meldeten sich per E-Mail. Unzählige kommentierten den Artikel bei Facebook und wünschten der Familie viel Kraft. Die Anteilnahme geht dabei weit über den Landkreis Schwäbisch Hall hinaus.

„Wir sind sehr berührt, dass viele Menschen helfen wollen“, sagt die Mutter. Viele, die Anteil am Schicksal des Achtjährigen nehmen, berichten von eigenen Erfahrungen und geben Hinweise. Die Redaktion sammelt diese und leitet sie weiter. Die Mutter ist darüber dankbar, wie sie sagt. „Ich prüfe die Inhalte.“

Der Junge aus dem Kreis Hall liegt seit dem 22. Juli mit einer akuten nekrotisierenden Enzephalitis (Gehirnentzündung) auf der Intensivstation der Uniklinik Tübingen. Die Ärzte wissen nicht, was die Krankheit verursacht hat, der Erreger konnte nicht identifiziert werden. Die bekannten Therapien zeigten keine Wirkung. Was bleibt, ist die Hoffnung auf ein medizinisches Wunder.

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