Patienten, bei denen eine Operation notwendig ist, fragen sich häufig, welches Krankenhaus in der Nähe bestmögliche Voraussetzungen für den Eingriff bietet. Die Qualität bestimmter Operationsverfahren ist bei einzelnen Kliniken unterschiedlich. Einige Einrichtungen in der Region Schwäbisch Hall und den angrenzenden Landkreisen weisen überdurchschnittliche Werte auf. Das ist laut einer Mitteilung das Ergebnis der aktuellen Version des AOK-Krankenhausnavigators.

So hat das Kreisklinikum in Crailsheim in vier Feldern Spitzenwerte in der Qualitätsbeurteilung: bei den Indikationen Hüftgelenksersatz wegen eines Oberschenkelbruchs, Kniegelenksersatz wegen Arthrose, Gal­lenblasenentfernung und bei Leistenbruch-Operationen.

Das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall sei bei den Blinddarmentfernungen und Hüftgelenkersatz wegen Oberschenkelhalsbruchs hervorragend aufgestellt. Wer einen Therapeutischen Herzkatheter benötigt, treffe laut AOK mit den SLK-Kliniken am Plattenwald in Bad Friedrichshall eine gute Wahl. Bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata, dem benignen Prostatasyndrom, schnitten die Heilbronner Urologische Klinik am Lerchenberg und das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim in dem Vergleich als Einzige mit der Note „Sehr gut“ ab. Dem Caritas-Krankenhaus stellt die AOK auch beim Wechsel des Hüftgelenkersatzes Bestnoten aus.

Routinedaten als Basis

Der Krankenhausnavigator basiert auf Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido), das Operationen und ihre Ergebnisqualität ausgewertet hat. Dabei verwendet die AOK das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Diese Routinedaten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, wenn sie eine Behandlung in Rechnung stellen. Einen Teil dieser Daten wertet das Wido für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysiert Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen.

Info weisse-liste.krankenhaus.aok.de.