Rot am See Konkrete Hilfe für Mitglieder

Die bestätigten Vorsitzenden Manfred Setzer und Hans-Gerhard Hammer nahmen die neu gewählten Vorstandsmitglieder Christoph Pressler und Thomas Haag mit der geehrten Vorstandskollegin Carola Sokoll aus Reubach in die Mitte. Privatfoto
Die bestätigten Vorsitzenden Manfred Setzer und Hans-Gerhard Hammer nahmen die neu gewählten Vorstandsmitglieder Christoph Pressler und Thomas Haag mit der geehrten Vorstandskollegin Carola Sokoll aus Reubach in die Mitte. Privatfoto
Rot am See / PM 11.09.2013
Auf ein weiteres Jahr guter Arbeit hat jetzt der Krankenpflegeförderverein Rot am See bei seiner Hauptversammlung zurückgeblickt. Vorsitzender Setzer dankte vor allem den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz.

Mit einem Zitat von Wilhelmine Lübke - "Wer sich um andere kümmert, hat keine Zeit alt zu sein" - dankte Manfred Setzer als Vorsitzender allen, die sich für andere Menschen einsetzen. Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen würde das Pflegesystem in der heutigen Zeit zusammenbrechen. Auch in Rot am See sei im vergangenen Jahr im Zusammenwirken haupt- und ehrenamtlicher Kräfte gute Arbeit für kranke und alte Mitbürger geleistet worden, sagte Setzer.

Der Verein sieht sich als Solidargemeinschaft, bei der gesunde Menschen als Mitglieder kranke Mitbürger in der Gemeinde unterstützen. Der Förderverein kann dabei auf ein breites Spektrum an Unterstützung für seine Mitglieder blicken.

Der Ausschuss des Vereins hatte im Vorfeld festgelegt, dass den Mitgliedern bei einem Einsatz der Schwestern ein Teil des Eigenanteils der Pflegekosten der Diakoniestation Blaufelden in Höhe von 60 Prozent erstattet wird.

Wenn Mitglieder des Krankenpflegefördervereins einen Hausnotruf einrichten lassen, übernimmt der Verein einen Anteil an den Kosten von 60 Euro jährlich. Auch die beiden Demenzgruppen "Sommerwiese" und "Sonnenlicht" stellen einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit dar. Die gute Arbeit in den Gruppen ist neben den hauptamtlichen Kräften der Diakoniestation auch den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Ihnen galt der besondere Dank des Vorsitzenden.

Gemeindeschwester Heidrun Andörfer teilte mit, dass die neun Pflegekräfte der Pflegestation Rot am See zur Zeit rund 50 Patienten versorgen. Neben der Behandlungspflege, die nach den ärztlichen Anordnungen in Abstimmung mit den jeweiligen Hausärzten erfolgt, werden auch Leistungen der Grund- und Körperpflege übernommen.

Vorstandsmitglied Carola Sokoll stellte als Kassiererin das Rechnungsergebnis 2012 vor. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen lagen bei 5612 Euro. Daraus wurden die Erstattungen an die Mitglieder und für verschiedene soziale Aufgaben finanziert. 2012 musste ein Teil des Abmangels der Diakoniestation Blaufelden aus dem Jahr 2011 in Höhe von 4798 Euro vom Verein übernommen werden. Nach Auskunft der Diakoniestation wird sich der Abmangel für das Jahr 2012 in einer ähnlichen Höhe bewegen. Zusätzlich hat der Ausschuss beschlossen, einen einmaligen Anteil von 1000 Euro zweckgebunden für die Anschaffung zweier Fahrzeuge an die Diakoniestation weiterzuleiten. Außerdem übernimmt der Krankenpflegeförderverein die Kosten für den Kauf von drei Rollstühlen für die Demenzgruppen.

Erfreulicherweise konnte im Berichtsjahr eine Spende des Imkervereins Brettheim vereinnahmt werden. Die Angehörigen des verstorbenen Altbürgermeisters Karl Walch hatten zu Geldspenden für den Krankenpflegeförderverein aufgerufen. Insgesamt wurden 1659 Euro an den Verein weitergegeben.

Der Krankenpflegeförderverein wird künftig als selbstständiger Verein - unabhängig von der Gemeinde - geführt. Entsprechend wurde die Satzung geändert.

Zum Schluss hielt Kriminalhauptkommissar Rainer Groß einen informativen Vortrag zum Thema "Betrüger wollen nur das Beste". Er ging dabei besonders auf Haustürgeschäfte und Trickdiebstahl ein wie auf zweifelhafte Gewinne und Dienstleistungen.

Vorstand auf weitere fünf Jahre im Amt bestätigt
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