„Es ist ein durchschaubarer Versuch der AfD, sich auf Kosten der Schulen zu profilieren, und ein Schlag ins Gesicht für Lehrer, Eltern und Schüler.“ So bewertet der CDU-Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb aus Dörzbach die Kritik des AfD-Abgeordneten Anton Baron an einem Projekttag zum Klimaschutz am Schlossgymnasium Künzelsau.  Baron soll in diesem Zusammenhang von unzulässiger politischer Beeinflussung und „totalitären Tendenzen an Hohenloher Schulen“ gesprochen haben.
Arnulf von Eyb stärkt dem Gymnasium nun demonstrativ den Rücken und kritisiert die pauschale Verunglimpfung der Schulen im Kreis durch die AfD scharf.
Angesichts der breiten Debatte über Umwelt und Klimawandel im letzten Jahr nahm sich das Schlossgymnasium in Künzelsau bei einem von der Schülermitverantwortung (SMV) gestalteten Projekttag des Themas an. Ziel war es, den Schülern eine fundierte aber eigenständige Auseinandersetzung mit dem Klimawandel zu ermöglichen. Externe Wissenschaftler waren eingebunden. Nach Unterrichtsschluss richtete sich die Abschlusskundgebung an die Öffentlichkeit.

Arnulf von Eyb: „Plumper Versuch“

Dass Anton Baron nun versuche, der Schule aus diesem Projekttag einen Strick zu drehen, ist für von Eyb nicht nur ein plumper Versuch der politischen Instrumentalisierung, sondern auch ein unerhörter Angriff auf die gute Arbeit der Hohenloher Schulen: „Ich habe das Schlossgymnasium besucht, habe intensiv mit der Schulleitung gesprochen und mir einen persönlichen Eindruck verschafft.
Dort wird mit Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und sehr viel persönlichem Engagement zum Wohle unserer Kinder gearbeitet. Anstatt Schulen an den Pranger zu stellen, sollte sich Herr Baron selbst ein Bild von der Arbeit vor Ort machen.“ Von Eyb in der Pressemitteilung weiter. „Mir ist lieber, junge Menschen diskutieren ein solches Thema mit Wissenschaftlern an ihrer Schule, als sich darüber aus dubiosen Quellen im Netz zu informieren. Das hat mit politischer Indoktrination und ‚totalitären Tendenzen‘ nichts zu tun.“