Landkreis Kaum FSME-Fälle im Landkreis Schwäbisch Hall

SWP 30.01.2014
Bei der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) liegt der Landkreis Hall nicht im Trend. Im Gegensatz zum Land gab es in Hohenlohe kaum Erkrankungen.

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Menschen in Baden-Württemberg an der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME erkrankt als im Vorjahr. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt, zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 168 Patienten und damit 96 Betroffene mehr als 2012. Eine noch höhere Zahl an FSME-Fällen wurde mit 176 nur aus Bayern gemeldet. Auch bundesweit wurden mit 411 Fällen mehr als doppelt so viele Erkrankungen registriert (2012 waren es 195).

Aus dem Landkreis Hall wurde ein FSME-Fall gemeldet. Das ist einer weniger als im Jahr zuvor. In den zurückliegenden zehn Jahren wurden nur elf Fälle bekannt. Laut Techniker Krankenkasse geben die Zahlen aber keinen Anlass zu weniger Vorsorge. Derzeit werden 141 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiet ausgewiesen, 123 davon liegen im Süden. "Der landesweite Anstieg zeigt, dass für bestimmte Personengruppen eine Impfung weiterhin sinnvoll ist. Jeder, der sich viel in der Natur aufhält, sollte vorsorgen", so TK-Sprecher Klaus Föll.