Obersontheim Kalkulation passt genau

SIGRID BAUER 22.02.2013
Der Gemeinderat hat die Aufträge zum Umbau und zur Sanierung der Schubarthalle erteilt. 20 Gewerke wurden vergeben. Die Angebotssumme bleibt innerhalb der kalkulierten Kosten.

Den größten Auftrag hat die Firma Imtech aus Aalen für die Elektroinstallation erhalten. Ihr Angebot liegt bei 357483 Euro, wird aber voraussichtlich etwas günstiger werden, weil sich die Gemeinde für eine einfachere Beschallungsanlage entschieden hat. Zwei große Aufträge gehen an Obersontheimer Handwerksbetriebe: Die Firma Endress hat für die Heizungsinstallation das günstigste Angebot abgeben: Es liegt bei 259979 Euro. Die Zimmerer- und Holzbauarbeiten übernimmt die Firma Bauer mit einem Angebot über 243254 Euro. Aufträge mit einem Volumen von mehr als 100000 Euro gingen auch an die Firmen König (Aalen, Sanitärinstallation), ESW (Ellwangen, Lüftungsinstallation), Kugele (Schwäbisch Hall, Rohbauarbeiten), Bauer (Obersontheim, Zimmererarbeiten) und HEWE (Lahr, Glaser- und Sonnenschutzarbeiten). Weitere vier Betriebe aus Obersontheim haben den Zuschlag bekommen: Feist (Außenputz), Riethmüller (Trockenbau- und Malerarbeiten), Otterbach (Natursteinarbeiten) und Maaß (Schreinerarbeiten).

Die restlichen Firmen, die an der Sanierung der Schubarthalle beteiligt sind, sind Müller aus Oberrot (Blitzschutzarbeiten), Achtelstetter aus Dietersheim (Dachdeckerarbeiten), Schlecht aus Öpfingen (Flaschnerarbeiten), Sautter aus Bretzfeld (Flachdachabdichtungen), Gebhardt aus Kupfer (Estricharbeiten), TH-Fliesen aus Ilshofen, DHS aus Geifertshofen (Schlosser- und Metallbauarbeiten) und Stern aus Tannhausen (Bodenlegerarbeiten).

Bürgermeister Siegfried Trittner zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Ausschreibung: Kalkuliert hatte die Verwaltung mit Kosten von 2,4 Millionen Euro, nach der Ausschreibung liegt die Auftragssumme bei 2,38 Millionen Euro. "Eine Punktlandung", so Trittner. Alle Vergaben erfolgten einstimmig.

Leitungen für Wasser und Abwasser im Außenbereich werden ab 11. März verlegt. Damit ist sichergestellt, dass rechtzeitig Container aufgestellt werden können, wenn die Umkleidekabinen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der eigentliche Baubeginn ist gleich nach Ostern. "Dann ist die Halle total dicht", sagt Kämmerer Dieter Brunner.