Bühlertann Jung und Alt unter einem Dach

Haben das neue Haus eröffnet: Bühlertanns Bürgermeister Michael Dambacher (rechts), Pfarrer Bernhard Staudacher, Investor Dietmar Hofmann (Dritter von rechts) und Barbara Meyer-Benz (Dritte von links). Foto: Gemeinde Bühlertann
Haben das neue Haus eröffnet: Bühlertanns Bürgermeister Michael Dambacher (rechts), Pfarrer Bernhard Staudacher, Investor Dietmar Hofmann (Dritter von rechts) und Barbara Meyer-Benz (Dritte von links). Foto: Gemeinde Bühlertann
SWP 07.02.2014
Dieser Tage ist das erste Mehrgenerationenhaus in Bühlertann vorgestellt worden. Dort ist auch die katholische Sozialstation untergebracht.

Zahlreiche Bürger waren der Einladung der katholischen Sozialstation, des Bauträgers Hofmann Haus und der Gemeinde Bühlertann gefolgt, teilt die Gemeinde mit. Die Gäste wollten sich bei der Eröffnungsfeier des neuen Mehrgenerationenhauses mit Pflegestützpunkt in der Seestraße selbst ein Bild von den neuen Räumen und den Angeboten machen. Zwei Musterwohnungen und die Sozialstation konnten besichtigt werden.

Nach einem musikalischen Auftakt durch den Musikverein Bühlertann unter der Leitung von Dirigent Richard Beißer begrüßte Bürgermeister Michael Dambacher die rund 100 Anwesenden. In seinem Grußwort bezeichnete Dambacher das Mehrgenerationenhaus als Leuchtturmprojekt der Gemeinde, besonders im Blick auf die geplante Ortskernsanierung . Es sei ein gutes Beispiel, welches Potential die innerörtlichen Flächen und leerstehenden Gebäude im Ortszentrum böten.

Die Geschäftsführerin der katholischen Sozialstation Schwäbisch Hall, Barbara Meyer-Benz, zeigte die Möglichkeiten zur Begegnung im Haus auf. Bereits im März werde ein Kurs zur häuslichen Pflege angeboten. Meyer-Benz betonte die besondere Stellung der kirchlichen Sozialstation und den damit verbundenen Auftrag der Nächstenliebe. Bei Pfarrer Bernhard Staudacher bedankte sich Meyer-Benz für Unterstützung und für die Haussegnung.

Investor Dietmar Hofmann ließ die Idee vom Mehrgenerationenhaus aufleben, schreibt die Gemeinde weiter. Jung und Alt sollen - wie es früher oft üblich war - in einem Haus leben und sich gegenseitig unterstützen. Durch die optionale Betreuung der katholischen Sozialstation gebe es vor allem für die älteren Bewohner ein gutes Angebot, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden seinen Lebensabend zu verbringen. Aufgrund der guten Nachfrage an Wohnungen plane Hofmann bereits eine Fortführung des Mehrgenerationenhauses in der Seestraße.