HANS BUCHHOFER  Uhr
Zum 25. Mal haben Jugendliche das Kreuz über vier Stationen durch die Gaildorfer Innenstadt getragen. Offen ist, ob die Tradition fortgesetzt wird.

Gaildorf - "Im Fokus - das Kreuz" lautete der Titel des Ökumenischen Jugendkreuzweges 2015. 2001 schritten Jugendliche erstmals die Stationen der Passion Jesu Christi ab, ob eine weitere Jahreszahl auf dem Kreuz verewigt wird, muss sich noch zeigen.

Jürgen Mußmächer und Lukas Höfer versuchen mit besinnlichen Texten, Rollenspielen und Gebeten einen Bezug in die Gegenwart herzustellen. Im Schatten des Kreuzes stünde jeder, denn Kreuzwegen könne sich niemand entziehen.

Jugendliche des Sonnenhofs tragen danach das Kreuz zum Sonnenhof in die Tiefgarage, wo Wilfried Tiedemann mit seinen Schützlingen in das Thema "Last des Kreuzes und die weinenden Frauen" einführt. Die dritte Station der Passion Christi erwartet die Jugendlichen in der Stadtkirche. Im Fokus steht ein hilflos am Boden liegender Mensch.

Dekan Uwe Altenmüller und die Konfirmanden verstehen es, diese schreckliche Szene in die Gegenwart zu transferieren: Jesus schutzlos am Boden. Die schwer zu ertragenden Bilder des Kreuzweges stammen vom Künstler Holger Hirndorf, der Bleche mit Fotofragmenten des Fotokünstlers Bernd Arnold kombiniert und bemalt hat.

Im Gemeindehaus endet der Jugendkreuzweg. Das Thema dort lautet "Gott am Kreuz - das bleibende Geheimnis". Pfarrer Sascha Michalek gestaltet die Passionsszene mit der Traineegruppe. Zum Abschluss erinnert Klemens Miltenberger mit Dias an die Geschichte des Jugendkreuzweges in Gaildorf.