Mal abgesehen vom Ritual zuerst nach der Zeitung und dann zu einem Becher Tee oder Kaffee zu greifen, existiert im journalistischen Arbeitsalltag so etwas wie Routine nicht. Die technischen Abläufe ähneln sich zwar Tag für Tag, aber die Inhalte sind nie dieselben. So wird es in diesem Beruf auch nicht langweilig. Das Nachrichtengeschehen ist so vielseitig wie das Leben auf diesem Planeten.

Über das Internet sowie mit der Hilfe der Kollegen von den Nachrichtenagenturen hat man einen schier unermesslichen Zugriff auf das globale, regionale und auch lokale Geschehen. Dann macht der Redakteur genau das, was sein Berufsbild beschreibt: Er ist maßgeblich bei der Sichtung und Auswahl von Informationen beteiligt. Er veredelt die Inhalte.

Im Rückblick auf drei Jahrzehnte Berufserfahrung lässt sich aber auch ein Wandel feststellen. Das Telefon ist zwar als universelles Recherchemedium noch immer wichtig und unverzichtbar, aber das Internet und die verschiedenen geprüften und gesicherten Nachrichtenkanäle haben eine dominierende Rolle eingenommen. Das gilt primär für die Anfangsrecherche. Sobald man im täglichen Redaktionsgeschäft jedoch ins Detail geht, ist der Kontakt zu primären Quellen erforderlich. Und diese können jeden Tag andere sein. Die Themenvielfalt ist in diesem Beruf gigantisch und so lernt man jeden Tag auch immer etwas für die Leser, für sich und das Leben hinzu.

Ihre Zeitung beteiligt sich an der Kampagne der baden-württembergischen Tageszeitungen „Journalismus zeigt Gesicht“. Professionelle Redakteure recherchieren unabhängig. Dies machen wir nicht anonym. Wir stehen mit unserem Namen für diese Arbeit. Leser können sich darauf verlassen, dass unsere Veröffentlichungen ohne verborgene Absichten erfolgen. Redakteure arbeiten unvoreingenommen. Sie überprüfen Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt, und sie fragen bei kontroversen Themen auch die Gegenseite. Wer professionellen Journalismus wertschätzt, der verteidigt die Meinungsfreiheit.

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