Das Hauptverfahren gegen den beim Mühlenbrand von Lobenhausen 20-jährigen Angeklagten wird nicht wie geplant am kommenden Mittwoch vor dem Amtsgericht Langenburg beginnen. Wie Amtsgerichtsdirektorin Dr. Scania Herberger gestern mitteilte, hatte der zu dem Verfahren hinzugezogene Brandsachverständige einen Unfall und kann vorerst nicht nach Langenburg kommen. Die ersten beiden Verhandlungstage am 11. und 18. September sind deshalb abgesagt; ob der Prozess am 1. Oktober, der als dritter Verhandlungstag vorgesehen war, beginnen kann, ist offen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten fahrlässige Brandstiftung vor. Er soll am 22. August 2015 an der Mühle bei Lobenhausen Abfälle verbrannt haben. Funken, die von diesem Feuer aufflogen, sollen später den Brand verursacht haben.

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