Als Festival-Kleinod mit ganz besonderem Flair hat das Kirchberger Inselbeben seinen festen Platz im hohenlohischen Musikkalender. Die 17. Auflage des legendären Seefestivals steigt am 20. Juli. Gleich fünf Bands spielen in diesem Jahr bei freiem Eintritt auf der idyllischen Insel des mythenumrankten Vereins für Fisch und Fußball (VFF).

Den Anfang macht um 20 Uhr die Nürnberger Band „We Brought A Penguin“, die „ohrwurmgarantierenden Indie-Pop mit Surf-Attitüde“ verspricht, ehe „Grundverschieden“ aus Pforzheim die Gäste mit einem funkigen Grundpuls zum Mitgrooven bringen will. Als erster Headliner will dann die Stuttgarter Combo „We Are Rinah“ die VFF-Insel zum Beben bringen. Das Mädchen und die fünf Jungs verbinden eingängige, englischsprachige Rockmusik mit Balkan- und Klezmerelementen. „Kurz: Klez ’n’ Roll“, wie die sechs Musiker selbst sagen.

Im Anschluss kommt es zu einem Inselbeben-Auftritt, auf den viele Hohenloher seit Jahren gewartet haben: „Silent Distrust“ gibt sich die Ehre. In den 90er-Jahren gefeierte Grunge-Helden der hiesigen Rockszene, wollen die ergrauten Herren beweisen, dass sie auch nach einem Vierteljahrhundert Pause Rockbretter vom Feinsten auf die Insel knallen können, so die Veranstalter.

„Das letzte Mal habe ich sie 1994 gesehen. Dass die Jungs 25 Jahre später nochmals auftreten, und das beim Inselbeben, ist ein Traum“, sagt Markus Röder vom Orga-Team des VFF.  Den Schlusspunkt setzen in gewohnter Manier die skandalumtosten Lokalheroen von „C.L.O.“, die das Inselbeben traditionell mit der VFF-Hymne ausklingen lassen.

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