Region Inge Gräßle will Alterskrankheiten besser erforschen

Die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle will die Situation älterer Frauen verbessern.
Die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle will die Situation älterer Frauen verbessern.
SWP 26.01.2013
Frauen leben zwar länger als Männer, gesünder aber sind sie nicht. "Mit Blick auf eine immer älter werdende Gesellschaft haben wir reagieren müssen", sagt die Europa-Parlamentarierin Inge Gräßle (CDU).

Zusammen mit ihren Parlamentskollegen hat die Europaabgeordnete aus Heidenheim Maßnahmen gefordert, um Frauen vor altersbedingten Erkrankungen zu bewahren, heißt es in einer Presseerklärung. Dazu gehört, dass Frauen Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können. Eine weitere ist der Zugang der Frauen zum Gesundheitswesen unabhängig von ihrer persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Situation sowie mehr Hilfe im häuslichen Bereich. Gezielte Kampagnen über Alzheimer sollen über die Krankheit, ihren Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Immerhin erkrankten, so die EU-Abgeordnete in ihrer Begründung, weit mehr Frauen über 90 Jahre an Alzheimer (81,7 Prozent) als Männer (24 Prozent). Die Zahl der 90-jährigen und älteren Frauen steige nach den Berechnungen der Statistiker im Kreis Schwäbisch Hall von 1008 (im Jahr 2010) auf 2264 (im Jahr 2030), die der gleichaltrigen Männer von 388 auf 1323.

Im Landkreis Hall zählte das Landesamt Ende 2010 beispielsweise 1253 Menschen im Alter von 65 Jahren, darunter 634 Frauen. 2030 würden es 1459 Frauen unter den 2907 Kreisbewohnern dieses Alters sein.