Kirchberg In Spitzenjahren rund 75 Proben

Bruno Fischer (links) schenkt den Preisrichtern die Mostproben ein. Foto: Stadtverwaltung Kirchberg / Hartmut Volk
Bruno Fischer (links) schenkt den Preisrichtern die Mostproben ein. Foto: Stadtverwaltung Kirchberg / Hartmut Volk
ERZ 15.02.2014

1986 war die Mostprämierung beim Stadtfeiertag noch die einzige Veranstaltung dieser Art weit und breit. Inzwischen hat sie Nachahmer an vielen Orten gefunden - während das Original in Kirchberg noch immer fest zum Programm des Stadtfeiertags gehört. Der Naturschutzbund (Nabu), der die Prämierung ausrichtet, verfolgt damit das Ziel, die Verbraucher auf den Geschmack zu bringen und den Most "gesellschaftsfähig" zu machen. "Es soll sich niemand dafür schämen, dass er das Obst aufliest", sagt Ulrich Hartlieb vom Nabu. In Spitzenjahren wie 2013 verkostet die Jury rund 75 Proben, und selbst in schwachen Jahren sind es nicht unter 50. Dabei stellt Ulrich Hartlieb ein enorm gestiegenes Qualitätsbewusstsein fest. Er kennt Mostbauern, die der Prämierung lieber fernbleiben, als einen schlechten Most bewerten zu lassen.

Vergangenheit wird lebendig