Rot am See Im Pflegeheim Teil der Familie

Sie gehören künftig dem Heimbeirat der Evangelischen Heimstiftung in Rot am See an (von links): Siegfried Gröner, Gabi Windsheimer und Matthias Hammer.
Sie gehören künftig dem Heimbeirat der Evangelischen Heimstiftung in Rot am See an (von links): Siegfried Gröner, Gabi Windsheimer und Matthias Hammer. © Foto: Evangelische Heimstiftung
Rot am See / pm 05.06.2018
Der Beirat für das Pflegezentrum Rot am See ist gegründet. Bürgermeister Siegfried Gröner übernimmt den Vorsitz. Komplette Abschaffung von Doppelzimmern In Frage gestellt.

In der Heimstiftung ist es Tradition, neben den internen Heimbeiräten externe Beiräte mit Funktionsträgern aus dem Umfeld zu gründen, um Informationen aus den Einrichtungen weiterzugeben, aktuelle Entwicklungen in der Altenhilfe zu diskutieren und die Erwartungen der Teilnehmer an die Einrichtungen zu erfahren.“ Mit diesen Worten begrüßte der Stellvertreter der Geschäftsführung und Prokurist bei der Evangelischen Heimstiftung, Martin Schäfer, die Mitglieder des in Rot am See neu gegründeten externen Beirats für das Pflegezentrum Rot am See.

Als Vorsitzender für den Beirat konnte Bürgermeister Siegfried Gröner gewonnen werden. Vertreten sind im Beirat neben den schon Genannten Regionaldirektorin Swantje Popp und Hausdirektorin Gabi Windsheimer vonseiten der Heimstiftung. Als externe Mitglieder haben sich für die Gemeinde neben dem Bürgermeister die Gemeinderatsmitglieder Susanne Nicklas-Bach, Tobias Meinikeim, Gisela Stahl und Ralf Wagner zur Verfügung gestellt.

Für die evangelische Kirchengemeinde sind neben Pfarrer Matthias Hammer Kirchengemeinderat Norbert Könninger und Altenheimseelsorgerin Elisabeth Loest als Mitglieder des Beirats benannt. Außerdem hat sich die Vorsitzende des Hospizvereins Blaufelden, Beate Frank, zur Verfügung gestellt. Auch die katholische Kirchengemeinde und ein Vertreter des Landkreises werden zu den jährlichen Sitzungen eingeladen.

Nach einer Vorstellung der Evangelischen Heimstiftung, die Prokurist Schäfer gab, gab es einen regen Austausch über verschiedenste Themen der Einrichtung. Positiv wurde die gute Einbettung des Pflegezentrums in die bürgerliche und die Kirchengemeinden gesehen, sodass die Menschen in der Pflegeeinrichtung ganz selbstverständlicher Teil ihrer Familien und ihres bisherigen Umfelds blieben.

Ein Angebot am eigenen Ort

Die Möglichkeit, am eigenen Ort ein Angebot für das Leben im Alter mit einer hohen Pflege- und Betreuungsqualität zu haben, war allen Beiratsmitgliedern ein wichtiges Anliegen. Die gesetzlichen Änderungen mit Einführung der Pflegestärkungsgesetze wie auch der Landesheimbauverordnung waren ebenfalls Thema. „All diese Herausforderungen sind von den Einrichtungen zu meistern – häufig stellt sich die Frage, wie diese Forderungen dann in der Umsetzung finanziert werden sollen“, stellte Regionaldirektorin Popp hierzu die Frage in den Raum. „Zum Beispiel die Entscheidung, in Baden-Württemberg Doppelzimmer komplett abzuschaffen, ist in unseren Augen nicht unbedingt die sinnvollste.

Die Evangelische Heimstiftung hält das Angebot von Einzelzimmern grundsätzlich für richtig. Es gibt jedoch durchaus Lebenssituationen, in denen die Unterbringung in einem Zimmer gemeinsam mit einer anderen Person, die einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein, Sinn macht“, informierte Gabi Windsheimer. Wichtig war ihr, Rückmeldungen von jenen im Gremium zu erhalten, die teilweise täglich mit den Einrichtungen zusammenarbeiten.

Kooperative Zusammenarbeit

So freuten sich Pfarrer Hammer und Altenheimseelsorgerin Loest über die rege Beteiligung an den Gottesdiensten der Häuser und Bürgermeister Gröner schilderte die Zusammenarbeit mit der Kommune als kooperativ und in einem guten Miteinander im Sinne der Betroffenen. Sitzungsleiter Gröner schloss die Besprechung mit einem Dank an alle Beteiligten für die regen und informativen Diskussionen.

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