Rot am See Im Osten viel Neues

Eine Floßfahrt, die ist lustig: Die Hohenloher unternahmen eine Tour auf dem Grenzfluss Dunajec. Privatfoto
Eine Floßfahrt, die ist lustig: Die Hohenloher unternahmen eine Tour auf dem Grenzfluss Dunajec. Privatfoto © Foto:  
PM 20.07.2015
Der Bund der Selbstständigen (BDS) Rot am See hat sich kürzlich zu einem Ausflug gen Osten aufgemacht - und unvergessliche Eindrücke gesammelt.

Der Jahresausflug führte nach Polen und Tschechien - und das Fazit brachte ein Reisender knapp auf den Punkt: "Klasse!" Dass alles so gut lief, lag nicht zuletzt am Roter Künstler Darius Kowalik alias "Koval", der aus Polen stammt und den Hohenlohern so manche wichtige Information über die Besonderheiten seines Heimatlandes zum Besten geben konnte. Auch sprachliche Barrieren half er zu überwinden.

Der erste Höhepunkt des Ausflugs war eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Breslau, das mit 630 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Polens ist. "Eine Augenweide war der historische Marktplatz mit seinen barocken und sehr gepflegten Patrizierhäusern", heißt es in einer Pressemitteilung des BDS. Der nächste Tag galt dann der bekannten und nicht minder gepflegten Universitätsstadt Krakau. Die Altstadt mit engen Gassen und Bauwerken verschiedener Epochen ist von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Abwärts ging es am nächsten Tag auf 800 Stufen hinein in das Salzbergwerk Wieliczka. Die Salzmine ist der am häufigsten besuchte Touristenort in Polen. "Der Rundweg durch das Bergwerk ist eine magische Reise durch ein Labyrinth von Salzstollen mit einzigartigen Ansichten von Flachreliefen und Tropfsteinen. In der mit Kunstwerken aus Salz geschmückten Kapelle der heiligen Kunigunde hielt Papst Johannes Paul II einen Gottesdienst ab", so der BDS, der weiter von einer "feucht-fröhlichen Floßfahrt auf dem Grenzfluss Dunajec" berichtet.

Bei der Planung des Ausfluges war man sich einig, die Gedenkstätte Auschwitz in das Programm mit aufzunehmen. Die Hohenloher unternahmen "eine bedrückende Führung durch ein sehr wichtiges Museum, das Zeugnis und Symbol für den von den Nationalsozialisten begangenen schlimmen Völkermord ist". Die Gedenkstätte steht in der Liste des Unesco-Weltkulturerbes und wird jährlich von mehr als einer Million Menschen besucht.

Das nächste Ziel in Richtung Heimat war Brünn in Tschechien, wo man es sich auf einem Weingut gut gehen ließ, bevor am letzten Tag der Reise ein Aufenthalt mit Führung in der goldenen Moldau-Stadt Prag auf dem Programm stand. Wieder konnten die Selbstständigen eine herrliche historische Altstadt - zum Beispiel mit der bekannten Karlsbrücke - bewundern.