Rosengarten Hochwasser: Gemeinderat von Rosengarten informierte sich über Gefahren

2005: Der Kocher unterhalb Westheims tritt über die Ufer. Archivfoto: Ufuk Arslan
2005: Der Kocher unterhalb Westheims tritt über die Ufer. Archivfoto: Ufuk Arslan
Rosengarten / CHRISTA GLÜCK 05.11.2014
Der Gemeinderat von Rosengarten hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Hochwasserschutz beschäftigt. Aktuelle Karten gaben Aufschluss.

In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Kommunen und dem Land Baden-Württemberg sind aktuelle Hochwassergefahren analysiert worden. Die erstellten Karten stellen Überflutungstiefen und Ausbreitungsflächen für verschiedene Hochwasserszenarien dar - auch in Rosengarten lagen sie jetzt aus. Für den Ort wurden die Gewässer Bibers, Dendelbach, Hellenklingbach, Kocher, Rittersbach, Sanzenbach und die Mühlkanäle Tauberschmidt, Tullau und Westheim überprüft.

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurden die Räte auf die Bedeutung des Hochwasserschutzes aufmerksam gemacht. Der räumliche Schwerpunkt der Maßnahmen aller Akteure in Rosengarten soll auf betroffene Siedlungsflächen und die Industrie- und Gewerbeflächen gelegt werden. Die vorhandenen Hochwasserschutzeinrichtungen müssen weiterhin von der Gemeinde Rosengarten betriebsfähig erhalten werden.

Umgesetzt wurde bisher aus dem landeseinheitlichen Maßnahmekatalog das Regenwassermanagement. Die Gemeinde erhebt gesplittete Abwassergebühren. Sie erlässt Satzungen zur ortsnahen Versickerung in Neubaugebieten.

Die Karten stellen den heutigen Stand dar. Sie werden entsprechend den Vorgaben der europäischen Hochwassermanagement-Richtlinie alle sechs Jahre fortgeschrieben.