Langenburg Heliumballon geplatzt - Windkraftgegnern gelingt Aktion doch noch

Fast 45 Minuten dauerte es, bis der Ballon diese Größe hatte. Unmittelbar nach dieser Aufnahme waren nur noch Fetzen übrig. Foto: Erwin Zoll
Fast 45 Minuten dauerte es, bis der Ballon diese Größe hatte. Unmittelbar nach dieser Aufnahme waren nur noch Fetzen übrig. Foto: Erwin Zoll
Langenburg / . ERZ 09.09.2013
Erst hatten sie Pech, dann ist den Langenburger Windkraftgegnern ihre Ballonaktion doch noch gelungen. Im zweiten Anlauf glückte das Unternehmen.

Mit einem orangefarbenen Ballon mit einem Durchmesser von 1,65 Metern wollte der Verein "Heimatvogelschutz Langenburg" die Höhe der Windkraftanlagen demonstrieren, von denen bis zu 24 im Brüchlinger Wald aufgestellt werden sollen.

Aus ungeklärten Gründen ist der mit Helium gefüllte Ballon jedoch geplatzt, unmittelbar bevor er in die Höhe steigen sollte. Als Ersatz diente dann eine Traube von rund 60 kleinen Luftballons. Bis die jedoch besorgt, aufgepumpt und zusammengebunden waren, frischte der Wind auf. Der sorgte zunächst dafür, dass die Ballons nicht über 30 Meter hinaus aufstiegen.

Dann jedoch erreichten die Ballons doch noch die angestrebten Höhen - erst 170 Meter für die Nabenhöhe der geplanten Anlagen, dann 200 Meter für deren Gesamthöhe.

Aus verschiedenen Richtungen aufgenommene Bilder sollen nun eine Fotomontage ermöglichen, mit denen die Windkraftgegner die Dimensionen der Windräder veranschaulichen wollen

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