Sulzbach-Laufen Heiße Rock-Nacht mit Gerd Rube

ANITA URBAN 23.07.2013
Das Sommerfest des TSV Sulzbach-Laufen war ein voller Erfolg. Absoluter Höhepunkt war die heiße American-Rock-Nacht mit Gerd Rube, der das Publikum mit seiner Solo-Show begeisterte.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und in seiner dritten Auflage konnte auch das Elfmetercup-Turnier an die Erfolge der letzten beiden Ausgaben anknüpfen. Zwölf Freizeitmannschaften mit lustigen Teamnamen hatten sich dazu angemeldet. Eine Mannschaft bestand aus fünf Spielern und einem Torwart. 38 spannende Duelle wurden ausgetragen. So mancher Elfmeter wurde sicher versenkt oder kläglich verschossen und so mancher Torwart erwies sich als wahrer Elfmeterkiller. Nach insgesamt 380 Elfern stand das Ergebnis fest: 1. Yoll destroy (mit Teamleiter Daniel Müller), 2. Pena de Reyes (Daniel Köger), 3. Die Unberechenbaren (Thomas Buchmann), 4. Haasen Stall (Gerhard Haas), 5. Die Sportys (Simon Nübel), 6. SC Schienbeinquetscher (Max Markowetz), 7. SV Schnurzieher (Marcel Sommer), 8. Biermudadreieck (Jonas Hähnle), 9. Dia von dr Ziegelhalde (Oli Strecker/Uwe Genz), 10. F daddys (Marcel Seeger), 11. Koi Ohnung (Thomas Buchmann), 12. Milchschnitten (Stefanie Starz). Als Trostpreis erhielt die reine Mädels-Mannschaft eine Originalpackung dieser Zwischenmahlzeit überreicht.

Am Abend rockte Gerd Rube das TSV-Sommerfest und verkörperte perfekt den "American Dream". Der gebürtige Schorndorfer Rocksänger und Gitarrist spielte durch die Geschichte des Classic Rock als stände eine ganze Band auf der Bühne. Hits von den Eagles, Bon Jovi, Bryan Adams und auch seine eigenen Titel präsentierte der Wahl-Amerikaner, dessen aktuelle Live-CD mit dem Titel "Living the dream!" zugleich auch sein Lebensmotto widerspiegelt. Und das kommt nicht von ungefähr, denn seit Jahren tourt er vermehrt in den USA, stand dort schon auf zahlreichen Bühnen von New York über Boston bis San Francisco und Los Angeles. Mittlerweile hat er seinen Hauptwohnsitz in Key West in Florida, wo er schon seit fast zwei Jahrzehnten ein gern gesehener Akt in Live-Clubs ist. Vier Monate im Jahr tourt er im Sommer quer durch Deutschland, mal solo oder auch im Trio mit seiner deutschen Band.

Im Festzelt herrschte super Stimmung. Das Sulzbacher Publikum stimmte zu den Gassenhauern der Rockmusik textsicher und stimmgewaltig mit ein. Man konnte meinen, Jon Bon Jovi stehe leibhaftig auf der Bühne, so perfekt interpretierte Gerd Rube die Hits. Gänsehaut war angesagt, als die ersten Percussion-Takte von Bruce Springsteens "Streets of Philadelphia" durchs Kochertal hämmerten und der Vollblutmusiker mit der blonden Mähne und markanten Stimme die sanften Textpassagen wie "The Boss" sang. Ein Hit jagte den anderen und erst nach mehreren Zugaben gaben sich die begeisterten Zuhörer zufrieden.