Region Gräßle: Mehr Holz für die Energiewende

SWP 27.02.2013
Um die Energiewende zu schaffen, sollten die Verbraucher mehr heimisches Holz verfeuern. Das wünscht die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle.

Holz als Quelle erneuerbarer Energie ist beliebt, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Europaabgeordneten Inge Gräßle. Nach den Meldungen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands wurden 2012 erstmals mehr als zwei Millionen Tonnen Pellets produziert. Dazu beigetragen habe nach Angaben des Branchenverbands sicherlich auch die Abwrackprämie für alte mit fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Kohle befeuerte Kessel. Tauschen Hausbesitzer diese gegen eine Pelletheizung aus, können sie über das Marktanreizprogramm mit einem Zuschuss von mindestens 2400 Euro rechnen.

"Ist die Energiewende ernst gemeint, müssen aber noch viel mehr Haushalte auf regenerative Energien wie etwa Holz zurückgreifen", mahnt Gräßle. Denn der Anteil von Holz an allen Energiequellen lag nach den Eurostat-Erhebungen in der Bundesrepublik im Jahr 2011 bei nur 3,6 Prozent. Zum Vergleich: In Finnland beispielsweise betrug er 20,8 Prozent, in Schweden 19,3 Prozent. Holz sei billiger als Öl, ein nachwachsender Rohstoff und obendrein ein umweltfreundliches Heizmaterial, weil bei seiner Verbrennung nur so viel von dem Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum in Laufe seines Wachstums gespeichert hat.