Gerabronn Gerabronner Schule erhält Sozialarbeiter

Gerabronn / SIBA 15.04.2014
Ab dem Schuljahr 2014/2015 will sich die Stadt Gerabronn einen Schulsozialarbeiter leisten. Dafür erhält sie einen Zuschuss des Kreises.

Ab dem Schuljahr 2014/2015 will die Stadt Gerabronn eine 60-Prozent-Stelle für einen Schulsozialarbeiter schaffen. 20 Prozent sind für Grund- und Werkrealschule, 40 Prozent für das Gymnasium vorgesehen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistags einstimmig beschlossen, einem Antrag der Stadt stattzugeben und diese bei der Einrichtung der Stelle zu unterstützen. Für das Jahr 2014 erhält die Stadt Gerabronn für die Schulsozialarbeit vom Landkreis 4250 Euro, für 2015 liegt die Förderung voraussichtlich bei 10600 Euro. Damit sind rund ein Drittel der Kosten gedeckt. Ein weiteres Drittel übernimmt das Land, den Rest finanziert der Schulträger, also die Stadtverwaltung.

Insgesamt besuchen rund 670 Schüler die beiden Schulen in Gerabronn. Der Anteil von Schülern mit ausländischen Wurzeln liegt in der Grund- und Werkrealschule bei 9,2 Prozent, im Gymnasium bei 5,7 Prozent. Sowohl die Schulleiter wie auch die Elternvertreter befürworten eine solche Stelle, heißt es im Antrag der Stadt. Grund dafür ist auch die ausgebaute Ganztagsbetreuung. Die Schulsozialarbeit soll beispielsweise Schüler mit Problemen wie Sucht oder Gewaltbereitschaft oder Schwierigkeiten in der Familie unterstützen und dabei Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer sein. Präventiv sind dazu auch Angebote für Klassen vorgesehen. Die Schulen wünschen sich auch, dass der Sozialarbeiter an Angeboten wie Hausaufgabenbetreuung, Schülercafé und Ferienprogramm mitwirkt und mit den Beratungslehrern kooperiert. Der Fachkraft, vorgesehen ist ein Sozialpädagoge, soll im Schulzentrum ein Büro zur Verfügung stehen.