Gerabronn Gerabronner Kunstrasenplatz wird teurer als gedacht

Kunstrasenplätze sind pflegeleicht und ganzjährig bespielbar.
Kunstrasenplätze sind pflegeleicht und ganzjährig bespielbar. © Foto: Helmut Pangerl
Gerabronn / SEBASTIAN UNBEHAUEN 23.01.2015
Der Gerabronner Tennenplatz wird zum Kunstrasenspielfeld. Das hat der Rat im Herbst beschlossen. Jetzt ist klar: Das Ganze wird teurer als gedacht.

Von rund 430.000 Euro war man auf der Grundlage eines Vorentwurfs ausgegangen. Jetzt, wo die Planung konkreter ist, rechnet die Stadt mit 480.000 Euro. Trotz dieser Teuerung steht die Entscheidung des Gemeinderats: Das Gremium hat die Verwaltung ermächtigt, einen Ingenieurvertrag mit dem Haller Büro IPE zu schließen. Die Stadt rechnet mit großzügiger Förderung aus dem Ausgleichsstock und dem Sportstättentopf. Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm geht von einem Eigenanteil von nur etwa 150.000 Euro aus.

Die Gemeinde Rot am See übrigens hat 2014 ein ähnliches Projekt gestemmt. Auch hier gab es Förderung, 330.000 Euro aber musste man selbst zahlen. Warum sollte Gerabronn so viel günstiger davonkommen? Schumm verweist auf die höhere Roter Finanzkraft, was weniger Fördergeld bedeute.

Neben dem Kunstrasenplatz, für den der TSV und die Schule sich stark eingesetzt hatten, werden natürlich auch Tore angeschafft und eine kleine Sitztribüne auf Höhe der Mittellinie aufgestellt. Gespielt werden kann freilich frühestens im Frühjahr 2016.