Auf dem Tempelhof findet derzeit das Sommercamp statt, und in diesem Rahmen feiert die dortige Gemeinschaft ihre erste Gemeinwohl-Bilanz – mit niemand Geringerem als dem Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung: Christian Felber.

Sein Grundgedanke: Ökonomischer Erfolg soll nicht länger monetär gemessen werden, sondern unter Gemeinwohl-Gesichtspunkten. Unternehmen weisen eine Gemeinwohl-Bilanz aus. Diese versammelt Indikatoren wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette, ökologische Nachhaltigkeit oder innerbetriebliche Mitentscheidung und Transparenz. Je besser die Bilanz, so die Idee, desto mehr gesetzliche Vorteile.

Felber ist auch am Samstag vor Ort. Da geht es  ab 9.15 Uhr um Leben in zukunftsfähigen Dörfern. An einer Podiumsdiskussion nimmt der Kreßberger Bürgermeister Robert Fischer teil.

Info


Zum Felber-Vortrag kann man sich unter www.schloss-tempelhof.de anmelden. Für Menschen aus der Umgebung kostet der Eintritt zehn Euro.