Wolpertshausen/Ilshofen / Norbert Acker Ein 40-Tonner ist am Dienstag auf ein Stauende aufgefahren. Offenbar war die Ladung nicht richtig gesichert.

Meterweit sind die zentnerschweren Granitblöcke geflogen: Die Ladung eines 40-Tonners hat sich bei einem Unfall am Dienstag selbstständig gemacht und hat tiefe Furchen in der Fahrbahn der A6 hinterlassen.

„Schauen Sie das mal an. Die Oberfläche der Fahrbahn ist aufgeraut und es sind frische Vertiefungen entstanden“, sagt Roland Schmidt, stellvertretender Leiter der Autobahnmeisterei Öhringen, ein paar Minuten später. Er zeigt auf zentimetertiefe Rillen im Asphalt, die von den Granitblöcken verursacht wurden. „Das ist vor allem ein Problem für Motorradfahrer.“ Schmidt und einer seiner Mitarbeiter sind zur Unfallstelle gekommen, um die Schäden zu begutachten und zu entscheiden, wie damit umzugehen ist. Dafür müssen sie nur noch warten, bis die vier Lkw geborgen sind. Sehr wahrscheinlich sei eine Sofortmaßnahme, um die Fahrbahn zu reparieren, sagt der Experte am Tag des Unfalls, festlegen wolle er sich aber nicht.

Ein schwer- und drei leicht verletzte LKW-Fahrer sind die Bilanz eines schweren Unfall bei Wolpertshausen. Die Bergung von vier Lastwagen dauert Stunden.

Eine verlässliche Auskunft dazu, wie mit dem beschädigten Stück der Autobahn zu verfahren sei, kann auch das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart am späten Dienstagnachmittag nicht geben. „Morgen werden wir mehr wissen“, sagt Julia Roßkopf, Pressereferentin des RP, auf Nachfrage dieser Zeitung.

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