Oberrot Frauen erkunden das Limpurger Land

Die Besucherinnen aus Waldstetten im Kräutergarten des Zentrums. Privatfoto
Die Besucherinnen aus Waldstetten im Kräutergarten des Zentrums. Privatfoto © Foto:  
Oberrot / MF 08.07.2015
Die unternehmungslustigen und als "Schwungfeder 50+" bekannten Damen um Barbara Weber haben das Äskulap-Infozentrum in Oberrot besucht.

Für die Frauen aus Waldstetten war es die bisher weiteste Anreise für eine Exkursion. Oberrot, als eine der ältesten Gemeinden im Limpurger Land, wurde bewusst als Ziel angesteuert. Bei einer Führung zum Salvator in Schwäbisch Gmünd hatte die Gruppe im vergangenen Jahr Maria Fassbender kennengelernt und wurde so auf das Oberroter Äskulap-Infozentrum aufmerksam.

Mit großer Erwartung führte die Strecke über Gschwend, Wildgarten und auf einer idyllischen Waldstraße ins Rottal. Empfangen mit einem Erfrischungsgetränk, gab die anschließende Führung Einblicke in 2000 Jahre Geschichte und Gesundheit mit interessanten Exponaten. Im wohltemperierten Hallenbereich konnte bei Kaffee und Kuchen gefachsimpelt werden.

Starke Frauen, die Mystikerin Teresa von Avila und Christina, die wilde Königin von Schweden, dargestellt in lebensgroßen Gestalten, erzählten aus ihrem Leben. Rosemarie Schäfer aus Schwäbisch Gmünd gab Christina von Schweden ihre Stimme, Maria Fassbender sprach für Teresa von Avila.

Beeindruckt von dieser Darbietung begaben sich die Damen in den Innenhof des blühenden Kräutergartens, der manche Raritäten aufweist. Hier bekam Barbara Weber ein Paket mit Leinendecken sowie einen Umschlag für Schulbücher als persönliches Geschenk von der ersten Vorsitzenden des Fördervereins Freier Adelssitz Oberrot, Maria Fassbender, für die Togo-Hilfe überreicht.

Die Frauen aus Waldstetten fuhren mit vielen interessanten und schönen Eindrücken nach Hause und erklärten, wiederkommen zu wollen.

Marie Curie und Lise Meitner

Am Sonntag, 12. Juli, findet die nächste Veranstaltung im Äskulap-Infozentrum statt. Um 14.30 Uhr werden Marie Curie, die Entdeckerin von Polonium und Radium sowie Initiatorin des ersten Radium-Instituts zur Krebsbehandlung und Lise Meitner, Beteiligte an der Forschung und Berechnung der Uranspaltung, ihre Vorstellungen für friedliche Zwecke aus ihren Tätigkeiten und ihrem aufregenden Leben berichten.

Eintritt frei. Bei Kaffee und Kuchen kann der Kräutergarten zu guten Gesprächen inspirieren.

SWP

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