Finanzierungsmodell für den geplanten Sportplatzneubau

SEL 26.07.2013

Geld von der Gemeinde Von den geplanten Kosten in Höhe von 800000 Euro für die Anlage des neuen Sportplatzes laufen 513000 Euro über die Gemeindekasse. Diese muss diese Summe allerdings nicht aus eigenem Vermögen bezahlen. 300000 Euro sollen aus dem Ausgleichsstock kommen (70-Prozent-Förderung; bei einer 50-Prozent-Förderung wären es 200000 Euro). Die nötige Komplementärfinanzierung der Gemeinde (153000 Euro) für den Ausgleichsstock sieht den Verkauf des Sportplatzgeländes an den TSV vor (100000 Euro). Rund 50000 Euro müsste Braunsbach an Barmitteln einbringen.

Geld vom TSV Der TSV will rund 300000 Euro finanzieren (bei einer 50-Prozent-Förderung durch den Ausgleichsstock rund 375000 Euro). Die Vereinsfinanzierung: 75000 Euro vom Württembergischen Landessportbund, Eigenkapital, Erlöse aus Vermietung und aus der vereinseigenen Fotovoltaikanlage und Einnahmen aus Sponsoring-Aktionen des Vereins und aus Spenden.

Bürgschaft Die Banken wollten für die Gewährung des Kredites an den TSV eine Bürgschaft seitens der Gemeinde. Für maximal 50000 Euro kann Braunsbach bürgen, hieß es von der Kommunalaufsicht. Die Braunsbacher sollten per Bürgerentscheid darüber abstimmen, ob die Gemeinde diese Bürgschaft übernehmen soll.

Räte lehnen Bürgerentscheid ab