Videospiele Fichtenberger bringen ein Stück Realität in Videospiel

Der japanische Spiele-Entwickler Kazunori Yamauchi will beim nächsten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem Nissan GT-R in der Königsklasse "SP9" an den Start gehen. Ein Fahrzeug dieses Typs stand in Fichtenberg auf dem Prüfstand.
Der japanische Spiele-Entwickler Kazunori Yamauchi will beim nächsten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem Nissan GT-R in der Königsklasse "SP9" an den Start gehen. Ein Fahrzeug dieses Typs stand in Fichtenberg auf dem Prüfstand.
Fichtenberg / PIN 07.06.2013
Die Fichtenberger Fahrwerksspezialisten von "KW automotive" mischen nun auch bei der Entwicklung von Videospielen mit.

Videospiele sind mittlerweile so leistungsfähig, dass sie ein Stück Realität nachbilden. Bei Rennspielen wie dem bekannten "Gran Turismo" geht das so weit, dass die Charakteristik eines Fahrzeuges berücksichtigt wird. Wer mit einem Porsche virtuell über den Nürburgring braust, soll einen deutlichen Unterschied erleben als wenn er mit einem Golf von der Stange unterwegs wäre. Für den Einbau der unterschiedlichen Fahrzeug- und Fahrwerksauslegungen in die Software eines Spiels ist eine Unmenge an Daten erforderlich. Diese liefert "KW automotive" für die neueste Version von "Gran Turismo" in Kombination mit der für das Weihnachtsgeschäft 2013 angekündigten Videospielkonsole "Sony Playstation 3".

Bei der Entwicklung des sechsten Teils der mehr als 70 Millionen Mal verkauften Spielereihe nutzt das Team der japanischen Entwicklerlegende Kazunori Yamauchi das Know-how der Fichtenberger mit ihrem hochentwickelten Fahrwerks-Prüfstand. Yamauchi ist übrigens selbst begeisterter Motorsportler. Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring startete der "Gran Turismo"-Erfinder auf einem Nissan GT-R in der Königsklasse "SP9". Ein Fahrzeug dieses Typs stand daher in Fichtenberg auf dem Prüfstand. Die gewonnen Daten haben die Programmierer von Polyphony Digital in die neue "Physik Engine" des Videospiels einfließen lassen.