Region Europaparlament will Schutz im Netz verbessern

SWP 11.01.2013
Der Schutz von Kindern, die im Internet surfen, muss verbessert werden. Das fordern Mitglieder des Europäischen Parlaments.

Ein Leben ohne Computer und Internet können sich vor allem jüngere Leute kaum noch vorstellen. Gerade Kinder und Jugendliche aber müssen vor den Gefahren, die im weltweiten Netz lauern, bewahrt werden, schreibt die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle aus Heidenheim. Deshalb würden die Abgeordneten des Europaparlaments auf die Umsetzung des Kinderschutzes im Internet drängen. "Kinder und Jugendliche nutzten heute das Netz völlig selbstverständlich, um an Informationen für den Unterricht heranzukommen oder um mit Freunden zu kommunizieren", sagt Gräßle. Damit sie das weiter können, haben die Parlamentarier eine Liste für spezielle Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche erstellt. So sollten die Online-Dienstleister den Schutz vor Kinderpornografie und aggressiver Werbung verbessern und Altersbeschränkungen für Computerspiele beachten. Lehrern, Schüler und Eltern sollten über die Sicherheit im Netz geschult werden. Neben dem Sicherheitsaspekt treibt die EU-Parlamentarierin Gräßle noch ein anderes Thema um: die Suchtgefahr, die von den neuen Medien ausgehen kann. "Ist der PC wichtiger als Familie, Freunde, Schule und Hobbys, müssen die Jugendlichen und ihre Familien dringend etwas unternehmen", so Gräßle. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung habe einen Selbsttest eingerichtet. www.ins-netz-gehen.de