Bewerber Er macht sich stark für Weg des Fortschrittes Carsten Prange kandidiert in Fichtenau

Will Bürgermeister in Fichtenau werden: Carsten Prange. Privatfoto
Will Bürgermeister in Fichtenau werden: Carsten Prange. Privatfoto
Fichtenau / ANDREAS HARTHAN 31.01.2013
Mit Carsten Prange (64) will ein weiterer Ex-Soldat in Fichtenau Bürgermeister werden. Der Bürger der Gemeinde hat seine Kandidatur eingereicht. Er steht nach eigenen Worten für einen "Weg des Fortschrittes".

"Sehr gut und lange" habe er sich seine Kandidatur überlegt, schreibt der ehemalige Berufssoldat, der seit 1969 in Wildenstein lebt, in einer Pressemitteilung. Carsten Prange (64) ist seit zehn Jahren im Ruhestand und beschäftigt sich seither intensiv mit der Fichtenauer Kommunalpolitik, ist bei fast jeder Gemeinderatssitzung dabei.

"Als gelernter Kellner und Koch hat das Wort ,dienen in meinem Leben immer eine besondere Bedeutung eingenommen", schreibt Prange. Das werde bei ihm auch als Bürgermeister nicht anders sein. Was er gar nicht mag, sind "leere Versprechungen". Worte wie Fairness und Transparenz seien schnell in den Mund genommen, aber "auch schnell in der Versenkung verschwunden, wenn es denn an die Umsetzung geht".

Er hingegen lasse sich gerne an seinen Worten messen. "30 Jahre als Berufssoldat mit Führungsverantwortung in den mir jeweilig unterstellten Bereichen haben mein Leben geprägt", betont Prange. Auf Führungsebenen, egal in welcher Position, sei die Vorbildfunktion eine unabdingbare Voraussetzung, um Mitarbeiter verantwortungsvoll führen zu können. Das will er auch im Rathaus so handhaben.

Angestrebte Ziele müssen zunächst einmal in Worte gefasst werden und so spricht Prange in seiner Pressemitteilung vom "Weg des Fortschrittes", den er im Falle seiner Wahl gehen möchte. Zusammen mit der Bürgerschaft möchte er die Gemeinde "konstruktiv" weiterentwickeln.

Mittlerweile gibt es vier Bewerber für den Bürgermeisterposten in Fichtenau. Neben Amtsinhaber Martin Piott stellen sich Steffen Kern, Carsten Prange und (wie schon in Kreßberg) Andreas Fischer von der Neinsager-Partei zur Wahl.