"Elektrosmog und Mobilfunk - die Geißeln des 21. Jahrhunderts?" - unter diesem Titel stand eine Informationsveranstaltung im Landhotel in Kirchberg mit dem Baubiologen Reinhard Mewes aus Obersontheim.

Drei Männer berichteten über ihre Erfahrungen mit Elektrosmog und Mobilfunk: Reinhold Michael aus Schnelldorf, Karlheinz Kensch aus Aalen und Werner Kloss aus Rot am See. Über die möglichen Ursachen der geschilderten Symptome referierte der Heilpraktiker Herbert Jung aus Hausen am Bach.

Nach seiner Praxiserfahrung klagen nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche über Kopfweh, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, epileptische Anfälle, Hautausschläge, Herzrhythmusstörungen, Blutdrucksteigerung und vor allem Schlafstörungen. Erschreckend aber sei vor allem die verhältnismäßig hohe Rate an Gehirntumoren und Leukämie bei Mädchen und Jungen unter 14 Jahren. Sein Fazit: Der Mensch sei ein "elektrisches Wesen" und reagiere empfindlich auf elektromagnetische Felder.

Eine mögliche Erklärung für die Symptomatik sah der Baubiologe Reinhard Mewes darin, dass der Einfluss von Elektrosmog, Mobilfunkstrahlung und Erdstrahlen im Gehirn für eine Reizüberflutung sorge, die dazu führe, dass die Zirbeldrüse keine ausreichenden Mengen des schützenden Stoffes Melatonin produziere.

Reinhard Mewes riet dazu, in den eigenen vier Wänden auf schnurlose Telefone, WLAN und sonstige Funknetzwerke zu verzichten. Nicht zuletzt sollte der Schlafplatz auch frei sein von Erdstrahlen, wie zum Beispiel Wasseradern. Hier genügt es oft, das Bett ein paar Zentimeter zu verstellen.