Kinderferienprogramm Geo-Caching in Schrozberg

Das GPS-Gerät gibt den Kindern in Schrozberg die Koordinaten an, an denen sie den nächsten Hinweis auf den gut versteckten Schatz finden.
Das GPS-Gerät gibt den Kindern in Schrozberg die Koordinaten an, an denen sie den nächsten Hinweis auf den gut versteckten Schatz finden. © Foto: Larissa Wörn
Schrozberg / Larissa Wörn 16.08.2018
Beim Kinderferienprogramm des evangelischen Jugendwerkes Blaufelden suchen 15 Kinder in Schrozberg mit GPS-Geräten nach einem Schatz.

Ob die Suche nach dem Goldtopf am Ende des Regenbogens oder der sagenumwobene Piratenschatz: Schon immer begeistern verborgene Kostbarkeiten die Menschheit. Auf eine echte Schatzsuche begaben sich am Montag 15 Kinder in Schrozberg. Der Blaufeldener Jugendreferent Samuel Rentschler hatte im Rahmen des Kinderferienprogrammes zur Jagd auf einen Schatz per GPS eingeladen. Das Jugendwerk bietet heuer zum ersten Mal ein Kinderferienprogramm an. „Wir möchten den Kontakt in die Gemeinden und zu den Kindern herstellen“, erklärt Rentschler.

Generell werde das Programm gut angenommen. Aber vor allem bei der Schatzsuche seien die Teilnehmerplätze schnell besetzt gewesen. In Schrozberg wurde gestern bereits der dritte Schatz versteckt. Zuvor suchte man schon in Gerabronn und Blaufelden. „Die Kinder hatten dabei immer einen großen Spaß. Kein Wunder, das ist ja auch eine tolle Abwechslung“, so der 31-Jährige, der die Schatzsuche gemeinsam mit Susanne Naser, Mitglied im Bezirksarbeitskreis des Jugendwerks  Blaufelden, leitet.

Kompass, Helm und Karte

Als die acht bis zwölf Jahre alten Kinder sich am Gemeindehaus treffen, herrscht zunächst Unsicherheit. „Glaubst du, das wird schwierig?“, fragt eines der Kinder. „Definitiv nicht“, versichert Rentschler. „Wenn man das GPS-Gerät einmal verstanden hat, ist das alles selbsterklärend.“ Die Schatzsucher sind gespannt, was sie erwartet: „Hoffentlich ist etwas Cooles vergraben.“

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fragen die Verantwortlichen in die Runde, was man für eine Schatzsuche benötige. „Kompass, Helme, Schatzkarte, Lampe“ tönt es von den Schülern. Doch ganz so kompliziert soll es in Schrozberg nicht sein. Lediglich das GPS-Gerät wird benötigt, um vom Startpunkt am Gemeindehaus aus über verschiedene Stationen zum Schatz zu gelangen.

Das GPS-Gerät ist schnell erklärt. Anfangs zeigen die Geräte gelegentlich noch den falschen Weg. „Irgendwie funktioniert das nicht“, sagt ein Junge, als er vor einer Hecke steht. Doch die Kinder haben den Dreh schnell heraus und gelangen dann auch prompt zur ersten Station, der evangelischen Kirche.

Dort angekommen gilt es, wie an jeder der fünf Stationen, einen versteckten Zettel zu finden. Auf jenen steht zunächst ein Teil einer Bibelgeschichte. Anschließend erfahren die Kinder die nächsten Koordinaten, die sie sich durch Rechenaufgaben oder Quizfragen erarbeiten müssen. So wandert die Gruppe von Punkt zu Punkt durch Schrozberg und kommt dem Ziel immer näher.

Am Ende gelangen die Goldjäger zum Schrozberger Schloss. Dort ist der Schatz vergraben: Eine Kiste voller Süßigkeiten und Leckereien, die aufgeteilt werden. Die Kinder hatten bei der digitalen Schatzsuche viel Spaß.

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