Braunsbach Drei Millionen Zuschuss

Weicheres Wasser sollen zukünftig die Verbraucher in den Gemeinden Braunsbach, Untermünkheim und Kupferzell nutzen können. Dazu wollen die drei Kommunen ein gemeinsames Versorgungskonzept auf den Weg bringen. Symbolfoto: dpa
Weicheres Wasser sollen zukünftig die Verbraucher in den Gemeinden Braunsbach, Untermünkheim und Kupferzell nutzen können. Dazu wollen die drei Kommunen ein gemeinsames Versorgungskonzept auf den Weg bringen. Symbolfoto: dpa
ELVIRA PROBST-LIPSKI 31.01.2014
Die Gemeinden Braunsbach, Untermünkheim und Kupferzell verhandeln über ein gemeinsames Wasserversorgungskonzept. Ein weicheres Wasser soll künftig den Bürgern zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Frank Harsch informierte das Gemeinderatsgremium in der vergangenen Sitzung darüber, dass die Planungen zur Wasserversorgungskonzeption in der Kochereckgruppe fortgeführt wurden. Zur Kochereckgruppe gehören die Gemeinden Kupferzell, Untermünkheim und Braunsbach.

Ziel sei ein interkommunaler Wasserbetrieb, der alle Bereiche abdecke. Man habe sich auf einige Teilschritte geeinigt, die den Gemeinderäten aller drei beteiligten Gemeinden in einer gemeinsamen Infoveranstaltung vorgestellt werden sollen. Grundlage zu den Ausführungen von Bürgermeister Harsch waren eingegangene Förderbescheine des Landes. Insgesamt haben die beteiligten Gemeinden zusammen 3,01 Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Die Wasserbehälter und Wasserwerke innerhalb der Gruppe sollen per Vertrag zukünftig in der Kochereckgruppe zusammengeschlossen werden. Die technische Betriebsführung solle weiterhin die NOW (Nordostwasserversorgung) durchführen.

Eigentümer der Werke sollen die NOW und die Gemeinden sein. Die Investitionskosten für ein neues Wasserwerk auf Braunsbacher Gemarkung betragen 1,7 Millionen Euro. Das Land schießt 78 Prozent der Kosten zu, den Rest solle die NOW übernehmen. Die ingenieurtechnischen Leistungen solle die NOW übernehmen, die Gemeinden seien daran nicht beteiligt.

Die Wasserbehälter sollen im Gemeindebesitz bleiben. Die Förderung des Landes soll 77 Prozent betragen, den Rest sollen die einzelnen Gemeinden bezahlen. Die Behälter sollen an die Kochereckgruppe verpachtet werden.

Geplant sei auch, zukünftig die Ortsnetze an die Kochereckgruppe zu übergeben. Darüber sei derzeit noch nicht entschieden. Als Folge dieser Veränderungen soll die Kochereckgruppe personell aufgerüstet werden. Der Braunsbacher Gemeinderat nahm die Informationen zur Kenntnis.