Drei Kandidaten sitzen bereits im Bundestag, fünf weitere bewerben sich dafür

JUST 14.09.2013

Wiederwahl Den über 800 Zuhörern sitzen drei Kandidaten gegenüber, die bereits im Bundestag vertreten sind und auf eine Wiederwahl hoffen. Christian Freiherr von Stetten (CDU) hat bei den zurückliegenden Wahlen jeweils das Direktmandat verteidigt, das er 2002 von seinem Vater Wolfgang übernommen hatte. Annette Sawade (SPD) rückte im Lauf der vergangenen Legislaturperiode in den Bundestag nach, ebenso wie Harald Ebner (Grüne). Allen dreien werden Chancen eingeräumt, auch dem 18. Deutschen Bundestag anzugehören. Dieser wird in acht Tagen gewählt.

Liberal Der Liberale Stephen Brauer hat mit Platz 14 der Landesliste auch nach eigenen Angaben keine Aussicht, in den Bundestag gewählt zu werden. Das hält ihn nicht davon ab, sich deutlich zu positionieren. Er zeigt sich bemerkenswert engagiert.

Chancen Glaubt man Meinungsforschern, haben die heimischen Bewerber Peter Gansky (ÖDP), Florian Vollert (Die Linke) und Alexander Brandt (Piraten) wenig bis keine Chancen, in den Bundestag einzuziehen. So bleibt ihre Rolle darauf beschränkt, für die jeweilige politische Richtung zu werben.

Hürde ÖDP und Piraten gehören dem derzeitigen Bundestag nicht an, die Linke dagegen ist mit 75 Abgeordneten im Parlament vertreten. Wahlforscher gehen davon aus, dass es FDP und Linke erneut in den Bundestag schaffen, alle anderen Parteien würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, so die jüngsten Prognosen. Allerdings: Ein großes Fragezeichen steht hinter der Alternative für Deutschland (AfD). Sie stellt für den Wahlkreis 268 Schwäbisch Hall-Hohenlohe jedoch keinen Bewerber.

Schmusekurs, Schlagabtausch, Sprengstoff
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