DREI FRAGEN: Zum Teil sehr spezielle Fragen

Andreas Kopp aus Murrhardt hat die Messe-Präsenz der DVG organisiert. Foto: Bartels
Andreas Kopp aus Murrhardt hat die Messe-Präsenz der DVG organisiert. Foto: Bartels
SWP 28.01.2013
Andreas Kopp ist Regionalvorsitzender des DVG. Den Drogen- und Nikotintherapeuten befragte Mathias Bartels.

HT: Was ist die Intention des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege?

ANDREAS KOPP: Wenn ich könnte, würde ich jedem Menschen gern einen Koffer Gesundheit verkaufen. Das ist leider nicht möglich, also kann der Verein nur Step by Step dazu beitragen, die Menschen gesundheitlich voranzubringen. Ohne kommerzielle Interessen geht es nach dem urchristlichen Gedanken darum, anderen zu helfen.

Mit welchen Problemen kommen die Besucher zu Ihnen?

Zum Teil mit sehr speziellen Fragen zu Burnout und Depressionen - das liegt offenbar ganz weit vorn. Aber auch Übergewicht und "allgemeines Unwohlsein" als Zeichen einer allgemeinen Stimmungslage haben wir registriert. Viele Standbesucher wollten auch genaue Infos zur Ernährung. Am Rande: In drei Fällen mussten wir Ratsuchenden empfehlen, sich bitte sofort in ärztliche Betreuung zu begeben.

Wie arbeitet die Regionalgruppe?

Rein ehrenamtlich und präventiv, aufklärend und informierend. Es geht um alle Möglichkeiten zum Gesundheitserhalt. Der Ortsverein gliedert sich da ins Netz des DVG ein, der sich ganz der Volksaufklärung verschrieben hat. In Kürze geht unsere eigene Homepage ins Netz.