Die Laienrichter werden in einem gestuften Verfahren ausgewählt

SIBA 13.06.2013

Voraussetzungen Deutscher Staatsbürger zwischen 25 und 69 Jahren, Wohnort in der Gemeinde der Vorschlagsliste, keine Verurteilung zu mehr als sechs Monaten Freiheitsstrafe. Jugendschöffen sollten außerdem Erfahrung mit Jugendlichen haben, etwa als Sozialarbeiter, Lehrer oder im Verein.

Fähigkeiten Unparteilichkeit, Selbstständigkeit in der Beurteilung von Sachverhalten, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen, logisches Denkvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Dialogfähigkeit.

Schöffenvorschlagsliste Diese Liste für die Schöffen am Amts- und Landesgericht erstellt die Gemeinde, die entsprechende Liste der Jugendschöffenbewerber der Jugendhilfeausschuss des Kreistags.

Schöffenwahlausschuss Dieser besteht aus dem Vorsitzenden Richter des Amtsgerichts, einem Verwaltungsbeamten und sieben Vertrauenspersonen als Beisitzer. Der Kreistag wählt die Vertrauenspersonen aus den Bürgern des Amtsgerichtsbezirks. Der Schöffenwahlausschuss wählt die Schöffen aus den Vorschlagslisten der Gemeinden und des Jugendhilfeausschusses. Sie sollen die Bevölkerung vertreten.

Die Stimme des Laien zählt