Waldfreibad Kreßberg „Die Hitzewelle darf gern andauern“

Kreßberg / Larissa Wörn 09.08.2018
Die hohen Besucherzahlen im Waldfreibad in Kreßberg-Bergertshofen sorgen für gute Laune bei den Verantwortlichen. Und der Abmangel in der Gemeindekasse fällt heuer auch geringer aus.

Seit Jahren komme ich zum Schwimmen hierher, und du, Hermann, bist noch immer da“, sagt Ute Strauß lachend, als sie beim Betreten des Waldfreibads in Bergertshofen an Bademeister Hermann Honeise vorbeigeht. Der 56-Jährige ist seit 2002 Hüter von Ordnung und Sicherheit im Freibad. Unterstützt wird er von zwei Aushilfen, meist ist Höneis jedoch selbst vor Ort.

Badegast Ute Strauß kommt schon immer gern ins 1974 eröffnete Freibad. „Hier ist es einfach idyllisch, ruhig, gepflegt. Besucher und Personal sind stets freundlich.“ Deshalb werde auch seitens der Kreßberger Verwaltung nicht im Geringsten an eine Schließung des Bads gedacht.

„Das Waldfreibad ist ein Anziehungspunkt für Groß und Klein aus der gesamten Region. Wir würden sogar gern in eine Wellenrutsche investieren. Darüber wird der Gemeinderat bald sprechen“, erzählt Annemarie Mürter-Mayer von der Gemeindeverwaltung.

Im vergangenen Jahr habe es einen Abmangel von rund 118 000 Euro gegeben. Im Gesamtvergleich ist dies „relativ hoch“, wie Annemarie Mürter-Mayer anmerkt. Doch für diese Badesaison sind die Verantwortlichen optimistisch gestimmt. Das Freibad habe schon jetzt deutlich mehr Einnahmen, als es in den vergangenen Jahren der Fall war. Der Abmangel werde heuer wohl geringer ausfallen.

„Die Hitzewelle darf gern noch etwas andauern. Die damit einhergehenden hohen Besucherzahlen sind ein Segen für uns und alle anderen Freibäder.“, so Bademeister Hermann Honeise. Diesen Sommer wurde die sonst übliche Besucherzahl von rund 20 000 Badegästen pro Saison bereits überschritten. „Wir hoffen auf 25 000 bis zur Winterpause“, so Honeise.

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