Fichtenberg Den Bautrupps wirds in Fichtenberg nicht langweilig

Fichtenberg / KARL-HEINZ RÜCKERT 01.03.2013
Nach der Fertigstellung von Ortsumgehung, Bahnunterführungen und Anschlussbauwerken gehen in deren Folge die Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in der Gemeinde Fichtenberg weiter.

Im Rahmen der Bürgerversammlung informierten Fichtenbergs Bürgermeister Roland Miola und der Leiter des Verbandsbauamts, Manfred Sonner, über geplante Straßenbaumaßnahmen und den Neubau eines Friedhofsgebäudes. Der Baumarathon setze sich in der Gemeinde mit Maßnahmen zur Ortskernsanierung fort, wusste der Bürgermeister zu berichten. Derzeit sei es schwierig, sich in Fichtenberg zu bewegen, zumal die Erlenhofer Straße durch die anhaltende winterliche Witterung nicht habe fertiggestellt werden können.

Das soll sich nach Aussage von Manfred Sonner ab kommenden Montag ändern. Es sei geplant, die fehlende Asphaltdeckschicht und die Grundstücksanschlüsse von der Einmündung Schulstraße bis zur Hauptstraße herzustellen. Danach werde die Einmündung der Schulstraße in die Erlenhofer Straße in Angriff genommen. Um den Schulbusverkehr während dieser Baumaßnahme zu gewährleisten, sei die Einrichtung einer Bedarfshaltestelle bei der Eisenbahnbrücke in der Erlenhofer Straße geplant.

Die Vergabe für den Rückbau der Bahnhofstraße ist erfolgt. Diese Maßnahme soll im April begonnen werden. Für Bürgermeister Miola war es in diesem Zusammenhang wichtig, die betroffenen Anlieger frühzeitig in die Planungen einzubeziehen. Dadurch sei es möglich gewesen, deren Wünsche weitgehend zu berücksichtigen. Der Rückbau der Straße auf 5,50 Meter Breite soll bis Herbst fertiggestellt sein.

Für 2014 ist der Umbau der Hauptstraße in eine Siedlungsstraße geplant. Mit den Anwohnern will die Gemeinde die Ausbauplanung besprechen. Die Straßenbaumaßnahme mit Kanalsanierung hängt allerdings von der noch fehlenden Zusage der beantragten Aufstockungsmittel ab. Der Bürgermeister ist jedoch zuversichtlich, dass die benötigten Mittel gewährt werden.

Auch seitens der Scholz AG sei signalisiert worden, dass der Spatenstich zum Betriebsumbau noch dieses Jahr erfolgen soll. Danach werde der Firmenverkehr nicht mehr über die Hauptstraße, sondern über das Brückenbauwerk direkt zur Umgehungsstraße fließen.

Im Haushaltsplan bereits festgeschrieben, ist die einheitliche Gestaltung weiterer Ortsstraßen. Nach der Bahnhofstraße sind 2014 der östliche Tannenweg, danach die Straße Im Kellerfeld und 2016 schließlich die Gartenstraße an der Reihe. In den folgenden Jahren stehen Lindenstraße, Falken- und Meisenweg auf dem Plan.

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