Kirchberg Das Hofgartenfest – ein echtes Familienfest

Kirchberg / Julia Vogelmann 16.07.2018

Seit 30 Jahren gibt es das Hofgartenfest, das 1988 anlässlich der Einweihung des barocken Gartens in Kirchbergs Mitte ins Leben gerufen wurde. Und auch heuer hatte sich der Förderverein Hofgartenfest wieder viel einfallen lassen, um den Sommer so richtig zu feiern. Während den Auftakt am Freitag eine gemütliche Hocketse mit der Blaskapelle Kirchberg bildete, stand der Samstag ganz im Zeichen von Familien mit Kindern. Die Big Band der Schloss-­Schule lieferte die Hintergrundmusik zum Hüpfen auf der Hüpfburg, zum Feilschen auf dem Kinderflohmarkt und zu den vielen Aktionen, die im Schatten der Bäume darauf warteten, ausprobiert zu werden.

Jede Menge Spiele

Geschicklichkeitsspiele und eine Taststraße, Mini-Kegeln und Wikingerschach waren nur einige der angebotenen Spielmöglichkeiten. Besonders viel Spaß hatten Große und Kleine bei dem heißen Wetter an der Seifenblasenstation, wo mit großen Ringen und Bottichen mit Lauge so richtig große Blasen entstanden.

Wer es lieber ein wenig ruhiger wollte, der konnte am Tisch des Arbeitskreises für Geologie von Hartmut Heilmann gezeigt bekommen, wie man Fossilien präpariert. „Ich will zeigen, wie man mit Fossilien umgeht, wie man sie putzt und freilegt“, erklärte Heilmann und präsentierte neben Hammer und Meißel auch Bürsten verschiedener Härtegrade, Schutzbrillen und natürlich eine Lupe, um auch ganz kleine Fundstücke genauer betrachten zu können.

Ausprobieren durfte man alles an unterschiedlichen Fundstücken der Region aus dem Jura, die Heilmann aus seiner persönlichen Sammlung mitgebracht hatte. Auch mitgebracht hatte er Verstärkung aus der Jugend des Arbeitskreises. „Ich habe schon viele Sachen gefunden, eine große Muschelplatte und verschiedene Wirbel“, teilte Nachwuchssammler Daniel Schmidt mit – und weckte so Begeisterung bei den Kindern. Auf der anderen Seite des Gartens lieferten sich derweil ganz Hitzehungrige ein Volleyballmatch in der prallen Sonne.

Im Orangerie-Café ging es derweil beschaulich zu. In kühlem Ambiente konnte man dort nicht nur Kuchen und Torten genießen, sondern auch eine wunderbare Panoramasicht auf das bunte Treiben im Hofgarten. Die Vorfreude auf einen lauen Sommerabend im Freien war überall spürbar, während in den Buden und auf der großen Bühne die Vorbereitungen für den bunten Abend liefen.

Am Sonntag wurde es dann noch einmal richtig zünftig. Zum Mittagessen gab’s Rinderrouladen, später die Liveübertragung des WM-Finales. Und nach dem Feuerwerk war es dann leider auch schon wieder vorbei.

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