Die Frau der Stunde im Wahlkreis Schwäbisch Hall war am Sonntagabend Jutta Niemann. Die Landtagsabgeordnete der Grünen holte bei der Landtagswahl mit 28,7 Prozent die relative Mehrheit der Stimmen und somit wieder das Direktmandat Zugleich verbesserte sie ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl 2016 (27,5 Prozent). Sie ist aber nicht die einzige, die in den baden-württembergischen Landtag einzieht. Auch zwei weitere Bewerber aus dem Wahlkreis haben es über Zweitmandate geschafft: Stephen Brauer (FDP) und Udo Stein (AfD). Wie Niemann waren Brauer (13,1 Prozent der Stimmen) und Stein (12,5 Prozent der Stimmen) bereits Landtagsabgeordnete gewesen und hatten um ihren Wiedereinzug gekämpft.
Wer trotz eines guten persönlichen Wahlergebnisses hingegen nicht in den Landtag einzieht, ist Isabell Rathgeb. Die CDU-Kandidatin holte im Wahlkreis Prozent 23,2 Prozent der Stimmen - dies reichte aber weder für das Direkt- noch das Zweitmandat.
Zweitmandate gehen in einer Zuteilungsrunde an die Wahlkreisbewerber, die im Wahlkreis nicht die relative Mehrheit erreicht haben, aber im Verhältnis zu den übrigen Wahlkreisbewerbern ihrer Partei im betreffenden Regierungsbezirk prozentual am besten abgeschnitten haben.